Syrien-Krieg: Terror eine altbewährte Strategie


flickr.com/ tsevis/ (CC BY-SA 2.0)

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Was die USA säen, führt stets zum Ziel

Die BRD darf mitmischen, fühlt sich längst berufen, als treuer NATO-Partner und US-Vasall die Machenschaften sämtlicher Entscheidungen mitzutragen, unverblümt, ohne jedwedes Zaudern, ganz im Sinne der Auftraggeber. Was interessieren dabei Friedensbemühungen, wenn konsequent ausgehebelt, neue Taktiken greifen? Terror eine altbewährte Strategie, nur daß inszwischen mittels Medienmanipulation die Menschen noch effekiver abgelenkt werden.

Was die USA säen, führt stets zum Ziel, denken wir an die beiden Weltkriege, an sämtliche Szenarien wie die jüngsten im Nahen und Mittleren Osten bis hin zum Ukraine-Krieg, bei dem gleich der alte Feind, die Russische Föderation, bewußt provoziert wird. Doch damit nicht genug. Jetzt greifen die Befürchtungen, daß ein dritter, längst in Gang gesetzter Weltkrieg in Syrien seinen Höhepunkt erreichen kann, wobei gleichzeitig Russland mit allen Mitteln zusammen mit der EU ins Boot etwaiger Verpflichtungen geholt wird, einem IS-Terror entschieden zu begegnen.

IS und al-Qaida – Terrorinszenierungen der USA

Davon will die westliche Allianz natürlich nichts hören, selbst Russland „spielt“ zunächst mit, die jüngsten Terrorwellen des IS nicht weiter dulden zu wollen. Es bleibt Putin auch nichts anderes übrig, denn was der IS gestern in Frankreich, morgen eventuell in ganz Europa an Anschlägen verübt, mag danach ebenso Russland widerfahren. Deshalb wappnet sich der russische Präsident.

Der in sich hineinfeixende Initiator, die USA selbst, mögen dem Treiben gelassen entgegenblicken, weil der Ablauf weiterer Entscheidungen ganz nach deren Drehbuch sich fortsetzt. Die Achse Frankreich-Russland zusammen mit der BRD schafft Vertrauen in der EU, die Welt schaut gebannt gen Syrien, dem Schauplatz folgender Kampfhandlungen. Was früher al-Qaida nutzbringend in den Kriegen in Afghanistan, dem Irak und Libyen den USA die passende Rechtfertigung einer Intervenierung verschaffte, erfolgt nunmehr mit der IS-Terrororganisation. Faktisch eine Fortsetzung altbewährter Taktik.

Weitere Versuche Assad zu isolieren – Terrorbekämpfung nahezu aussichtslos  

Zaghaft diplomatische Versuche seitens Frankreichs gen Baschar al-Assad? Wohl eher nicht, auch wenn der ehemalige Premierminister und jetzige Außenminister Frankreichs, Laurent Fabius, eine Kooperation mit syrischen Regierungstruppen nicht ausschloß, zugleich aber bekräftigte, daß dazu ein politischer Übergang nötig sei, am Ende Assad nicht die Zukunft des syrischen Volkes.

In Wirklichkeit verdeutlicht damit Frankreich seine Haltung, während Russland zwar in freundschaftlichem Einvernehmen zu Assad steht, gleichzeitig betont, es bombardiere in Syrien gezielt IS-Stellungen. Hat Obamas gestelltes Ultimatum, Russland solle sich für Assads Unterstützung oder die Unteilbarkeit Syriens entscheiden, in etwa erste Wirkung gezeigt? Wohl eher kaum. Seit wann läßt sich Putin Vorschriften machen, ausgerechnet von einer aggressiven Weltmacht wie den USA?

Eine Isolation Assads wird nicht fruchten, außer das eigene Volk wählt ihn nicht mehr. Solange dieser Krieg anhält, stehen die Zeichen auf weitere Gewalt, wobei nunmehr die bewußt installierte IS-Terrorbewegung sich gar weltweit austoben darf, wenn sie nicht rechtzeitig gestoppt. Daß dies nahezu unmöglich, sollte klar werden, spätestens mit erneuten Anschlägen. Die Ursachen von Terror verweilen weiterhin, ohne daß die Weltgemeinschaft sie jemals wirklich ergründet und beseitigt, viel eher einige sehr viel daran setzen, das Zündeln zu fördern.

Ihr

Lotar Martin Kamm

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1 Response to Syrien-Krieg: Terror eine altbewährte Strategie

  1. Avatar von Argonautiker Argonautiker sagt:

    „Was die USA säen, führt stets zum Ziel“

    Ich würde die USA und die Geheimdienste nicht unbedingt als Einheit sehen. Ich fürchte die Geheimdienste welche diese Krisen produzieren, werden zu einem großen Teil durch die FED Inhaber direkt bezahlt. Und das Interesse dieser Herren, mit ihren Zentralbanken in nahezu allen Ländern, ist mitunter ein Anderes als das der Nationen.

    Die Zentralbanken sind ja quasi Konkurrenten der nationalen Notenbanken, auch wenn man das, nicht so gerne, so dargestellt wissen will. Bringt man die Nationen also in Krisen, dann müssen sie sich, je nach Ausmaß der Krise, bei den FED gesteuerten Zentralbanken des Landes Geld leihen, beziehungsweise kaufen diese deren Verschuldungen, was sie eben in deren Schuld bringt, wodurch sie mitsamt ihrer Regierungen lenkbar sind.

    Für die Zentralbanken ist es also nahezu egal, um was für Krisen es sich da handelt. Hauptsache ist DASS es Krisen gibt, die in die Verschuldung bei den Zentralbanken führen.

    Die nationalen, religiösen und ethnischen Konflikte, wie zum Beispiel in Syrien, sind also eigentlich nur das, was man an der Oberfläche wahrnehmen soll, während man auf diese Weise, alle Nationen bei ihnen verschuldet und in die Sklaverei führt.

    Schöne Grüße aus Bremen

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