
flickr.com/ flöschen/ (CC BY 2.0)
Genfer Friedensgespräche scheitern kläglich
Wirklich verwundern mag man sich nicht über die Meldung, daß die Genfer Friedensgespräche schon nach wenigen Tagen nunmehr scheiterten, im Syrien-Krieg weiterhin Kampfhandlungen stattfinden. Schließlich sind die kompliziert komplexen Fronten alles andere als einfach, zumal gerade der US-Westen eine nicht unerhebliche Schuld trägt, explizit alles Erdenkliche unternimmt, um Baschar al-Assad von seinem Präsidentenstuhl zu befördern.
Diese Rechnung geht aber seit der militärischen Intervention Russlands keineswegs auf. Im Gegenteil, die syrische Armee fühlt sich gestärkt, vermeldet zunehmende Erfolge. Die Rolle des deutschen Außenministers wird erneut deutlich, in dem er einseitig dem Assad-Regime die Schuld gibt zum Abbruch der Genfer Friedensgespräche. Steinmeier scheint wohl zu übersehen, daß Assad auch nur sich gegen Terror-Verbände wehrt. Aber dies wird im Sinne der USA mal eben ausgeblendet.
Leidtragend in diesem Syrien-Krieg: die Zivilbevölkerung. Was wiederum zu Flüchtlingsströmen führt. Der UN-Kompromiß auf Abwegen hat sich somit als Flop gezeigt, man muß von einem verheerenden Signal ausgehen, fraglich ob auf diese Weise die angekündigten Friedensgespräche ab 26. Februar stattfinden und zu Ergebnissen führen.
Lotar Martin Kamm
Steinmeier, blabla. Der Rest der Welt außerhalb Deutschlands nimmt das nicht mal mehr als Rauschen wahr, oder wenn, dann wird es als billige Comedy gewertet. Bedeutungsloses Gefasel bedeutungsloser, beliebig austauschbarer Marionetten.
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