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Simone wirkt in letzter Zeit bedrückt,
sie weiß es selbst,
ihr Rücken oft sehr drückt,
sie müht sich, aufrecht zu gehen.
Sie stolziert mit dem Gefühl,
kalte Hände umfassen ihre Schultern,
durch das tägliche Menschengewühl,
kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Lange wird es nicht mehr dauern,
man kann es ihr ansehen,
immer öfter muß sie schauern,
sie weiß, der Termin steht.
Manchmal ergreift sie Angst,
aber auch überschwängliches Glück.
So vieles ist noch unbekannt.
Obwohl sie so viel darüber gelesen.
Die Nächte sind zunehmend
schlaflos, wälzend.
Freude und Unsicherheit zusehend
sich abwechseln.
Sorgen, ist alles wirklich durchdacht,
Hilfe in der Not, vielleicht nicht da.
Ihr Freund hat sie zärtlich angelacht.
Wir schaffen das.
Simone schreit, versucht sich zu winden,
tröstende Worte
zu ihr vordringen.
Sie schreit, Furcht, Schweiß,
ihr Freund, nah bei ihr, nah am Weinen,
sagt, schrei, Liebes, schrei,
dann ein kläglich hohes Schreien,
ihr Kind auf der Brust, jetzt sind sie zu dritt.
Nafia