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Den Rücken getrimmt,
meine Wut in Mut gestählt.
Die Schultern gekrümmt,
Zehen auf Spitze gestellt.
Den Körper nicht nur ein bißchen,
hab Arme, Schenkel, Bauch trainiert,
den Göttern der Muskeln, des Wissens,
stunden-, tagelang hofiert.
Bin nicht nur gerannt,
auch gesessen,
gelegen an der Bettkant,
habe Bücher gefressen.
Mein Spiegelbild, erschreckt,
erkennt mich nicht wieder,
dreht sich weg,
sucht ein anderes Gegenüber.
Eure Sprüche, euer Necken,
„Kannst dich hinter einer
Bohnenstange verstecken“,
ist jetzt im Eimer.
Bin zwar immer noch dünn,
doch zäher, mutiger als früher,
mit Muskeln im Körper und Sinn.
Die Wut längst nicht mehr Führer.
Nafia