
flickr.com/ matthias.penke/ (CC BY-NC-ND 2.0)
Die Furcht,
sie weicht
zurück,
wenn man weiß,
sie ist ein
Luftballon.
Er fliegt so
gedankenverloren dahin,
pflichterfüllt,
Angst gestreut,
da treibt der Wind
den Ballon
ins Geäst.
Er hat sich verfangen,
kein Sturm
kann ihn befreien.
Die Angst sitzt fest.
Hinaufklettern, ihn abschneiden,
den Baum fällen?
Möglich.
Doch wirklich das Beste?
Ihn an seinem Platz
belassen,
zu wissen, er ist da,
dann kann er nicht mehr
überraschend
die Gefühle
mit Angst erfassen.
Nafia