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Schau in den Spiegel, zier Dich nicht,
Glas kann nichts offenbaren.
Es zeigt Dir höchstens ein Gesicht,
wie Du es kennst seit Jahren.
Muttermale, Narben wirst Du seh’n,
kaum Glanz in Deinem Augenlicht.
Das Haar, es scheint Dir auszugeh’n
und Deine Lippen lächeln nicht.
Dich wegzudreh’n, nun laß das bleiben,
dies Spiegelglas wird sich verwandeln.
Kann Dir Vergangenes und Zukunft zeigen,
und so Du willst, auch Mut zum Handeln.
Hör und sieh den Spiegel lachen,
Ihr Blondschopf ist im Bild zu seh’n.
Und um die ernste Mutter nachzumachen,
muß sie noch auf Zehenspitzen steh’n.
Schau nochmal hin, im Hintergrund, genau,
halt ich mich wohl verborgen.
Freu‘ mich an der Schönheit einer Frau,
die Ihre Liebe zeigt. Bis morgen.
Peter Petereit
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