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Sieben Uhr Frühstück,
das wandelbare Glück.
Kaffee geschlürft,
vornüber gestürzt.
Jede Hilfe zu spät,
kein Herz mehr schlägt.
Zeit steht still,
weil der Tod es will.
Sieben Uhr Frühstück,
das wandelbare Glück.
Sonnenstrahlen
vom ewigen Leben prahlen.
Regenschauer
fühlen keine Trauer.
Jahreszeiten vergehen,
vermissen kein Leben.
Sieben Uhr Frühstück,
das wandelbare Glück.
Das große Los gezogen,
zuviel für den Obdachlosen.
Sie verstecken sich im Wald,
der große Krieg tobt weltweit.
Zerfetzte Körper in den Städten,
Flüchtende zuhauf verrecken.
Sieben Uhr Frühstück,
das wandelbare Glück.
„Hier liegt einer verrottet,
der Tod hat ihn vorm Krieg errettet.“
Die Erde ist ausgetrocknet,
der Leichnam mit Steinen abgeschottet,
als Dank für die Geldscheine,
Hoffnung ersetzt kurz das Geweine.
Nafia
Gedanken beim „Frühstücksfernsehen“ – Du hebst die Kaffeetasse, während Bilder von Krieg und Vertreibung, Polizeigewalt und Diktatoren über den Schirm flattern.
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