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Reizvolle Gedanken erreichen deine kühnsten Träume,
die hoffnungslos erscheinen mögen,
dennoch man bloß keine Gelegenheit versäume,
mit dabei zu sein an so manchen Trögen.
Hinweggefegt solch lustwandelnde Gedanken,
die ohnehin schier aussichtslos in weiter Ferne,
da stehst du nun auf schwankenden Planken,
denkst zurück an diese Blicke, hast sie richtig gerne.
Im Rausch verliebter Augenblicke die Zeit vergeht,
wehmutsvoll ihre Nähe stets herbeigesehnt,
dich fragst, ob sie auch deine Liebe versteht.
Vorbei die Zweifel, als sie sich bei dir anlehnt.
Verliebtsein ein Zustand, der uns im Banne hält,
man die Welt dabei fast gänzlich vergißt.
Denn nun einzig und allein das eine zählt:
Sie für sich zu gewinnen, selbst per beherzter List.
Die Natur kennt jenes Bezirzen und Umwerben,
was überall sich ganz ähnlich abspielt.
Tragisch genug ein Nein, die inneren Scherben,
wenn plötzlich ihre Liebe einem anderen gilt.
Lotar Martin Kamm