Nimm mich mit zum Garten Eden


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flickr.com/ dumond79/ (CC BY-SA 2.0)

Wenn dieser Krieg zu Ende ist,
mache ich mich selbständig,
heirate Nachbars Ingrid
und vergeß den scheiß Krieg.

Zieh mit ihr in eine Großstadt,
hab den nassen Graben so satt,
das Gejaule der vielen Granaten
übertönt das Stöhnen der Kameraden.

Erde riecht nicht mehr nach Erde,
riecht nach Blut der Menschenherde,
die wie ich glaubte an Freiheit,
Sieg für die ganze Menschheit.

Halt durch, Kurt, leg dich nieder,
nein, Kurt, öffne wieder deine Lider,
laß mich hier nicht alleine sterben,
du, nimm mich mit zum Garten Eden.

Denk an deine Frau und die Kinder,
laß uns tauschen, mein Leben ist geringer.
Kurt, verdammt, ich seh nichts mehr!
Es ist warm, salzig, Kurt, schwimmen wir im Meer?

Nafia

Kategorie: Gedichte

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2 Responses to Nimm mich mit zum Garten Eden

  1. Avatar von Manfred Dechert Manfred Dechert sagt:

    Eben war mein Kommentar weg! Hatte geschrieben, das Gedicht, das ich stark finde, erinnert mich an Klassiker der ersten zwei Weltkriege. Wer ist denn der Autor, „Nafia“?
    Gruß, Manfred Dechert

    Gefällt 1 Person

    • Avatar von hraban57 hraban57 sagt:

      Hallo lieber Manfred,
      mit einem kurzen Blick hier bei Querdenkende unter „Team“ wäre Deine Frage schnell beantwortet, wer denn Nafia ist. Doris hat sich dieses Pseudonym gern gegeben. 😉
      Beste Grüße, Lotar

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