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Reisende solle keiner aufhalten,
sagt man so allenthalben,
Menschen ohnehin nicht verwalten.
Verängstigte Bordsteinschwalben
nutzen jede Gelegenheit,
ein Stückweit ihr Leben zu genießen.
Welch brisante Einsamkeit,
verstummte Gespräche davonfließen.
Eine Welt voll hinterlistiger Tücken,
in der neue Menschen hineingeboren.
Was vermag Gewalt nur entzücken?
Manch Gedemütigte sich daher schworen,
Veränderungen herbeizuführen,
die solch Treiben ein Ende setzen.
Das kann heute nicht, morgen schon passieren:
Eine Welt, ohne andere zu verletzen.
Der Traum vom Frieden uns begleitet,
solange Mensch ihn nicht wirklich lebt.
Drum sei er unbedingt vorbereitet,
wenn Feindes Blut an seinen Händen klebt.
Es gilt, diesen Kreislauf zu beenden,
der schon ewiglich auf Erden währt.
Gegen Frieden ist nichts einzuwenden,
Krieg hat stets nur das Leid vermehrt.
Lotar Martin Kamm