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Er zeigt seine vielen Wunden ganz offen,
er atmet, da bin ich sicher, das läßt hoffen.
Er kommuniziert mit vielen seinesgleichen,
er streckt seine Wurzeln aus wie Weichen.
Der Baum steht seit endlosen langen Zeiten,
hat Kriege gesehen, Leid, auch Hochzeiten.
Er spendet Schatten während des Sommers,
er trägt Früchte, die schmecken besonders.
Er ist mit den Jahren ziemlich alt geworden,
er wird besucht von Bienen, Mückenhorden.
Er ist der stille Trostspender für meine Sorgen,
ein Besuch reicht aus, ich fühl mich geborgen.
Er weiß meine Anwesenheit stets zu schätzen,
wir brauchen daher nicht laut zu schwätzen.
Er hat mir versprochen, solange zu bleiben,
bis die Schicksale uns von der Welt vertreiben.
Nafia