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Es ist kein Fluch,
der Knoten
im Taschentuch.
Er soll erinnern,
an Wichtiges,
und was es sonst
noch gibt an Dingern,
er soll das Vergessen
lindern.
Der Knoten als
Gedankenfundament,
das Bild,
das an der Wand hängt.
Das verschlungene Tuch,
der Gedankenöffner
zum aufgeschlagenen Buch.
Fehlt trotzdem
irgendwann der Sinn,
nicht schlimm,
solange der Knoten,
bleibt das Wissen drin,
wie Geheimnisse
im Herzen sicher sind.
Drum ist der Knoten
im Taschentuch
kein Fluch,
es ist das Kriterium
des Geistes,
sein Mysterium.
Nafia