Gleichgültigkeit


https://pixabay.com/de/katze-holz-stall-hauskatze-1699422/

pixabay.com

Sie roch es gern.
Das Fell der Katzen.
Überall trieben sie sich herum.
Aber stanken nie.
Sie versprühten ihren eigenen Duft.
Ach, wie liebte sie
diese wärmenden Leben.

Besuch ist angekommen.
Leise ins Wohnzimmer geschlichen.
Er ist nur kurz hereingeschneit.
Meine Schwester erfreut,
dabei sich zu richten.
Fell trug der Besuch.
Weich wirkte er,
Kälte und Feuchte fühlte sie.
Mottenkugeln und Rauch
dunstete das Fell aus.

Dieser Mensch gefällt ihr nie,
niemals, nie, nie.
Ohne Schuhe rannte sie los.
Im Stall bei den Katzen
roch und wärmte sie sich
an deren pelzigem Leben.
Gleich ist nicht gültig.
Gleich ist gleichgültig.

Nafia

Kategorie: Gedichte

Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..