Kein Gewinn durch Gier


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Nebelschwaden ziehen durchs Land,
in Dunkelheit gehüllt,
Menschen außer Rand und Band
Wünsche haben sich erfüllt.

Kommen keineswegs von Herzen,
Not erfinderisch ermahnt,
was entbehrt vor lauter Schmerzen,
sich Wege der Entfaltung bahnt.

Gier allerorten Spuren hinterließ,
die vermeidbar gewesen wären all die Zeit.
Doch man den Mammon pries,
zur Nächstenliebe war kaum jemand bereit.

Einmal entlassen der tiefe Groll, die Wut,
muß er ständig Opfer finden,
wache Geister sind somit auf der Hut,
lassen sich nicht mit Bösem binden.

Nur wenn das Teilen endlich einkehrt,
gerecht und ohne Hintersinn,
sich vielleicht manch Glück erneut vermehrt,
das wäre dann ein wahrhaftiger Gewinn.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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