Wie das Cello bewahren


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Zu seiner Liebsten will er fahr‘n
mit dem Cello in der Bahn,
um ihr ein Ständchen zu bringen,
von seiner Liebe zu ihr zu singen.

In dem Moment als er wollte gehen
grelles Licht am Fenster, er hat gesehen,
könnte ein Blitz das gewesen sein,
dann wär‘s aus mit dem Stelldichein.

Was mach ich nur, wenn’s regnet,
ich dachte, mein Glück wär abgesegnet,
wie schütz‘ ich bloß mein Instrument,
den Koffer hab ich neulich verpfändt‘.

Eine Hülle brauch ich, eine Hülle,
gesammelte Müllbeutel hab‘ ich in Fülle,
schützend umwickelt mit Cellophan,
zum Schatz fährt er mit Cello in der Bahn.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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