Traumverloren


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Bild von Isabel Lucumi auf Pixabay

Ohne verbindliche Regelmäßigkeit
schlich er sich in beliebige Leben,
nahm jedes Mal, stets, immer ein Stück
aus der realen Welt in sein Reich mit.

Es ergab sich keine Gelegenheit,
beim nächsten Träumen aufzuheben,
was erbeutet, wahrscheinlich zum Glück,
denn richtig vermißt wurde die Beute nicht.

Eher förderte es neue Beweglichkeit,
schaffte Platz für vielfältiges Streben,
wer erkannte, alte Fracht ließ man zurück,
tänzelt traumverloren in Schatten und Licht.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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