Corona, zieh von dannen


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Bild von Claudio da Silva Irenio Claudinho Irennio auf Pixabay

Jede Medaille hat ihre Kehrseite,
Corona gerät bereits in Vergessenheit,
hierzulande eine zweite Welle ist soweit,
doch erneut Freiheit sucht das Weite.

Hinweg mit Maskenpflicht,
Feiern steht wieder auf dem Programm,
mit Knuddeln, tanzen, allen Drum und Dran,
kaum jemand von der Seuchengefahr spricht.

Hauptsache Spaß nach dem Frust,
was interessieren Merkels mahnende Worte,
stoßt auf die Partylaunepforte,
auf Gebote, Ermahnungen hat keiner mehr Lust.

Anstatt die Gefahr real zu erkennen,
trotzt man anarchisch herum,
befeuert Rechte, die Querfront eben drum,
tut sich in seiner Unlogik komplett verrennen.

Eine halbe Million Tote sind kein Pappenstiel,
Egoismus fördert diese Spaßgesellschaft,
so daß noch mehr Opfer es dahinrafft.
Heute noch relativ wenige, morgen dann ganz viel?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

 

 

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1 Response to Corona, zieh von dannen

  1. Corona, also Krone, ist ohnehin der falsche Name für eine tödliche Seuche. Die wird erst gehen, wenn man einen Impfstoff gegen sie hat.

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