Kristalle in der Dunkelheit


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Es schien ihr, als ob jeder Tag sie betrüge
mit seinen alles ausleuchtenden Sonnenstrahlen,
auch das gelblichweiße Licht bei Vollmond,
das Finsternis zum glitzernden Glänzen bringt,
die silbrigen Strähnen des Halbmondschimmers,
die von einer Mondsichel verstreuten Brillantperlen,
deren Blinken an blitzende Schneeflocken erinnern,
waren nicht wirklich Spender für ihre Energie und Geist,
die Dunkelheit, am liebsten, die ohne Sterne,
ohne Schattenschein, ohne neblige Düsternis,
vertieften ihre Träume, erhoben ihre Gedanken
zu fliegenden Schnipseln, die ohne Rhythmus tanzten,
aus ihr fischte sie Fetzen aus kristallklarem Wasser,
die sich in ihr formten zu losem Chaos voll Ideen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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