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Eingefrostet lieben sie die Welt,
mit kalten Schultern
wird sich gegen Mitgefühl
gestemmt.
Das letzte Hemd,
das sie dafür tragen,
müffelt nach den Qualen,
Egoismus zu ertragen.
Ihre Schweißausbrüche
kleben sie zusammen,
sobald jemand wagt,
Nähe zu empfangen.
Klirrende Kälte
füllt ihr Gewissen,
jeder Hauch eines Wortes
ein Angriff darstellt.
Ihr Lachen, ein Grinsen,
gemeißelt in Eis,
zerbrechlich ihr Glanz,
nur erstarrt halten sie Leben aus.
Doris Mock-Kamm