
Bild von Hans auf Pixabay
Der Hals war grau,
die Mappe schwer,
er sah Ferne
und doch in sich
viel mehr.
Umklammert hielt
er den Haltegriff,
eine einzige Berührung
erlaubte er sich,
zu nah ihm täglich das Riff.
Des Nachts zerschellt
er in der Brandung,
sein Sextant erkennt
die dunklen Klippen
als alleinige Richtung.
Seine Todesmusik,
ein Schmettern im Wind,
melodische Kräfte diese Ängste,
das ständige Ertrinken
vor seinem inneren Kind.
Doris Mock-Kamm