Resignation oder erst recht viel Optimismus?


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Was uns aufrecht erhält

Die Welt offenbart immer mehr menschengemachte Probleme, die aus dem Ruder zu laufen scheinen. Ob Umweltverschmutzung, Klimawandel, Pandemien oder Kriegsszenarien, mittendrin der Mensch, der versucht, möglichst angenehm zu leben wider aller entsetzlichen Geschehnisse. Leichter gesagt, geschrieben als getan. Im sicheren Zuhause möglichst mitten in westlicher Welt mag dies ohne Weiteres fruchten.

In der Ukraine, im Jemen, im Iran oder in der Demokratischen Republik Kongo mag das ganz anders ausschauen. Dort fürchten die Bewohner um ihr eigenes Leben, während die Welt entsetzt gen  Kriege blickt. Kein Krieg entsteht aus dem Nichts oder gar zufällig, stets sind mehrere Interessen im Spiel, die oftmals sich nicht jedem erschließen. Umso notwendiger eine beobachtende Presse, Mitmenschen, die sich kümmern, um jene Aggressionen zu verhindern. Daß dies nicht immer möglich, erleben wir seit Menschengedenken.

Eine Chance auf Besserung in Sicht? Natürlich jederzeit. Mensch bleibt nichts anderes übrig, als stets ein friedliches Miteinander anzustreben, will er nicht sich selbst in Gefahr bringen. All die anderen Probleme wie Umweltverschmutzung, Klimawandel oder Pandemien sind mindestens genauso tragisch, aber dennoch lösbar, wenn wir zielorientiert handeln. Das wird in etlichen Treffen angestrebt, ausgehandelt und vereinbart. Zeitgleich herrscht jene Resignation vor, die oftmals viele Menschen zögern und zaudern läßt. Doch was nutzen all jene Bedenken, wenn wir dem Optimismus nicht den notwendigen Raum zulassen? Sie bremsen uns aus, selbst wenn sie mit dazugehören.

In anderen Worten, nur wenn Menschheit stets an ein friedliches Miteinander glaubt und entsprechend Wege einer friedlichen Koexistenz ersinnt und auch praktiziert, hat sie die Chance, die anderen weitreichenden Probleme zu lösen. Weg von dem Bestreben einer Alleinherrschaft ohne jedwede Rücksicht und besser hin zu einem Miteinander in gegenseitigem Respekt und notwendiger Nächstenliebe, das kann und sollte unser aller Ziel sein, wollen wir nicht am Ende in maßloser Selbstzerstörung enden!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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