Besinnungslose in Ketten tappen


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Der Himmel verschwand hinter
mit Asche bespritztem Schaum.
Ohne Eile versteckten sich
die Schatten unter ihren Formen.

Sie spürten keinen Hunger auf Licht,
fühlten sich im Dunkel geborgen.
Im Ungewissen hat jeder Recht,
sichtbar wird kein Beweis.

Zeit verliert ihren Rhythmus,
Angst bittet niemals zum Tanz.
Schreie versinken in flauschigen Wolken,
deshalb auch Gedanken verstummen.

Worte finden keinen Raum mehr,
warum auch, sie sind leer, ohne Sinn.
Manchmal pfeift Wind durch die Gassen,
böse Götter, schnell Opfer heranschaffen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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