Im Wind fahrender Lichter


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Der Himmel verschwand hinter
mit Asche bespritztem Schaum.
Ohne Eile versteckten sich
die Schatten unter ihren Formen.

Seine Stimme raute für einen
Moment die Angst auf, ein kurzer
Schmerz in der Starre, vielleicht
um die Erinnerung zu aktivieren.

Hinter meinen Gedanken leuchtet
ein grünes Licht, es flackert nicht.
Keine Leuchtreklame, eher Ampellicht,
in deinem Gesicht wohnt Vertrauen.

Es war dunkel, als ich ausstieg, die Nacht
fütterte bereits das Grauen, sein Tschau
wärmte jeden Luftzug, in diesen Mantel
gehüllt ließ ich helle Lichter vorbeirauschen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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