Du gingst


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Bild von Garik Barseghyan auf Pixabay

Du gingst.
In deinem Haar Tröpfchen,
funkelnde Perlen,
verteilt vom morgendlichen Dunst,
der dich umarmte
und dich mir nahm.

Du gingst.
In deinem Haar Glitzer,
glänzender Sand,
verstreut von der mittäglichen Wärme,
die dich umfaßte
und dich mir nahm.

Du gingst.
In deinem Haar Schimmer,
gemahlene Juwelen,
verschüttet von der abendlichen Sonne,
die dich umschloß
und dich mir nahm

Du gingst.
In deinem Haar Kristalle,
leuchtende Strahlen,
versprüht von der unendlichen Nacht,
die dich umklammerte
und dich mir nahm.

Du gingst.
Deine Zeit dich mir nahm.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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