Lebensmüde trotz Klimakrise


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Na, wo bleibt er denn, der Aufschrei?

Es ist Samstag zwischen Karfreitag, Ostern und Sommerzeit, jenes Prozedere, wo sich alljährlich etliche aufregen, wie unnötig jene Zeitumstellung denn sei. Zurecht. Doch wesentlich wichtiger die Erkenntnis, daß es längst weit nach zwölf Uhr ist hinsichtlich des Klimawandels. Wo bleibt der Aufschrei?, fragt sich Sara Schurmann im T-Online-Artikel.

Er bleibt einfach aus, zu viele andere Probleme beschäftigen die Menschen, die Kriege in der Ukraine, im Gaza-Streifen oder die vielen anderen weltweit, die bevorstehenden Wahlen, die Fußballeuropameisterschaft, alles wichtiger als jene Letzte-Generation-Terroristen, wie sie vollmundig von aufgebrachten Konservativen nicht nur seitens der C-Parteien tituliert werden. Dabei lassen die Folgen des Klimawandels keineswegs mit sich verhandeln, das Haus brennt bereits lichterloh, und niemand will es wahrhaben!

Wieviel Ermahnungen braucht es denn noch?

Bis endlich wirklich aufgewacht wird? Bekanntnlich kneift die Bundesregierung bei eigenen Klimazielen, das sollte längst erkannt sein. Mit wegducken ist es aber nicht getan! Die Gelder fließen bekanntlich in wichtigere Ziele, siehe Rüstung, Soziales und vor allem Wirtschaft. Mit der geht es offensichtlich bergab. Für eine Union kann es nicht schnell genug gehen, die selbsternannte Wirtschaftskompetenz umzusetzen. Dabei übersehen ihre Befürworter die jahrzehntelange Ignoranz dem Klimawandel gegenüber. Mit den Folgen haben wir jetzt zu kämpfen!

Während Wetterforscher inzwischen vor heißen Sommern warnen, die hierzulande Temperaturen von bis zu 48° C prognostizieren, scheinen auch die USA weit entfernt zu sein, das Klima ernst zu nehmen, schließlich fördern sie weltweit das meiste Erdöl und Erdgas im eigenen Land zutage. So what?! Selbst unter der Biden-Administration von Einsicht kaum eine Spur? Und wenn dann der Blonde Dolle im Januar 2025 übernimmt, dann gnade uns Gott!

Die Welt kurz vorm Kollaps

Ein düsteres Szenario, möchte man meinen. Opitmismus mag da kaum noch aufkommen, zu viele ungelöste Baustellen belasten unsere Spezies. Mutter Erde ächzt in jeder Hinsicht, von Umweltzerstörung über Kriege bis hin zur Ignoranz, was den Klimawandel anbelangt. Dabei sind die Fakten unumstößlich vorhanden, wir müssen sie nur noch beherzt ernstnehmen, politisch umsetzen. Eher ein unlösbares Problem angesichts jener Autokraten, die keinerlei Rücksicht nehmen.

Ob ein Putin, Jinping, Trump, sie alle haben eines gemeinsam, sie nehmen weder die Wissenschaft ernst noch andere kritische Stimmen, Hauptsache ihre eigene Macht wird gesichert, egal welchen Schaden sie nehmen mag. Im Grunde genommen weiß Menschheit nur zu genau, was sie ändern sollte. Sie müßte es nur umsetzen, bevor es zu spät ist!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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