Lachender Mund der Ferne


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In ihren erloschenen Tagen
füllten sich Flüsse mit Staub.
Winde schickten die Melodie
einer knisternden Schallplatte
durch fahles Licht auf ihre Haut.

Kein Name, kein Wort berührte
den Himmel, strich über die Seen.
Eine Wimper klebte auf der Hand,
Umriß eines dunklen Sichelmondes,
ein lachender Mund der Ferne.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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