Trump und Musk liebäugeln mit dem Rechts-extremismus
Sämtliche Kritiker lagen richtig, was die bevorstehende 47. US-Präsidentschaft anbelangt, wenn Donald Trump sein Amt am 20. Januar 2025 im Weißen Haus beginnt. Vorausgesagter Trotz darf sich verwirklichen, wider sämtliche Bedenken einer kritischen Wählerschaft in den USA, die nunmehr unter solchen Bedingungen sich fügen muß. Während weltweit Demokratien erheblich auf dem Prüfstand stehen, Politikverdrossenheit ganz besonders rechtsextremistischen Gruppierungen und Parteien nützlich ist, schmieden längst Despoten ihre bösartigen Pläne, um die Weltherrschaft zu übernehmen.
Jetzt nimmt Musk Deutschland ins Visier, was nicht weiter verwundern sollte, auch Trump mit Wohlwollen registrieren wird, in dessen Hände spielt. Schließlich reiht sich dies dem MAGA ein, weil Psychopathen per Geldrausch sowieso enthemmt ihre eigene Vorstellung der Weltpolitik auszuleben gedenken, ohne Rücksicht, gewissenlos.
Angela Merkin? Dreistigkeit kennt kaum Grenzen!
Einmal mehr offenbart der reichste Mensch auf Erden, dieser Elon Musk, wie tief man sinken kann, wenn besonders Geld einem dermaßen viel Einfluß und Macht beschert. Herr Musk, eine deutsche Eiche läßt sich von solch plumpen Beleidigungen keinesfalls beeindrucken, die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erst recht nicht!
Auch Robert Habeck ist kein Narr, egal wie oft Herr Musk dies mittels seines Social-Media-Kanals X dies in die Welt posaunt, sondern hat lediglich den Atomausstieg verteidigt, den Angela Merkel völlig zurecht nach der Fukushima-Katastrophe veranlaßt hat. Wer zuvor schon undifferenziert Olaf Scholz als „Narr und sozialistisch“ zu verunglimpfen versucht, der beweist einmal mehr, wie simpel dessen Hirnwindungen ins Blaue tönen.
Großkapital und Rechtsextremismus – welch gefährliches Bündnis
Spätensten jetzt sollte jeder AfD-Wähler sich darüber im Klaren sein, daß er nicht nur einer Nazi-Partei zustimmt, sondern darüber hinaus wie in der Weimarer Zeit den Kurs von Faschisten duldet. Da wächst zusammen, was von langer Hand geplant und erwünscht: das Großkapital und der Rechtsextremismus. Beste Voraussetzung, um Demokratien abzuschaffen.
Was ein Wladimir Putin in Europa bisher nicht verwirklichen vermochte, Musk, Trump, Orbán, Le Pen, Meloni, Höcke und Co. biegen in solchen Bündnissen sich ihre eigene Welt zurecht. Dort haben dann Frauen zu kuschen, echte Kerle das Sagen, folgen wieder nationalistische Kriege, Hauptsache alles ordnet sich jenen Despoten unter. Insofern wird Widerstand zur Pflicht, weil in einer solchen Welt Freiheit sich nicht entfalten kann.
Lotar Martin Kamm
