Feudalismus aus modrigen Gräbern kriecht


Image by Silviu on the street from Pixabay

Landschaften verschmiert,
während der Wind
mir brausend
meinen Kopf umhüllt.

Gutfresser eilen
in jeden Winkel,
getarnt als Weise,
Hirne voll zu scheißen.

Braunes Gift
erstickt Menschlichkeit,
Zukunft in den Kloaken
der Vergangenheit.

Hemmungslosigkeit
zu Unterwerfung
des Geistes der Vielfalt
aus modrigen Gräbern kriecht.

Vor mir Schutt und Asche,
das Vermächtnis
der Dichter und Denker,
ihr Sinnen verbrennt.

Verkommene Charaktere
bejubeln ihre einzige Einigkeit
unter dem Slogan, Verderbtheit
erfüllt die allumfassende Macht.

Ich rase in einer Zwischenzeit
auf diesem Misthaufen,
nicht bereit vor dem Gestank
des Feudalismus zu ducken.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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1 Response to Feudalismus aus modrigen Gräbern kriecht

  1. Avatar von Gamma Hans Gamma Hans sagt:

    Der eigene Mist
    ist schwerer
    zu entdecken
    als der
    der anderen

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