Mitten im Nirgendwo


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Bild von Şahin Sezer Dinçer auf Pixabay

Als ich reiste
früher
allein
am Straßenrand
ging ich vor
und zurück
irgendwann
Langeweile
schlich sich ein
so einsam
zu sein
inmitten
der Welt

Die Welt
paar Schritte
vor und zurück
aus Autofenstern
müde Augen
hinter Glas
Trägheit
des Geistes
in Fahrt
sehen
die lange Weile
in der Mitte
nicht

Nicht mehr
schlafen können
treibt sie vorbei
an ihren Träumen
Zeitwüste ist
das blanke Grauen
Sanduhr ihr
Lebenstakt
ich geh auf
und ab
verteile in Muße
mitten im Nirgendwo
Zeitsand

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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