
Bild von AnnPustynnikova auf Pixabay
Ein laues Lüftchen weht durch mein Haar,
es fühlt sich an so wunderbar.
Das frische Gras an meinen Füßen,
die Vögel mich von fern begrüßen.
Der Fluß fließt fröhlich vor sich hin,
ein kurzer Sprung, schon steh ich drin.
Die Frösche springen schnell hinfort,
an einen sehr viel ruhig’ren Ort.
Das kühle Nass umschließt die Beine,
da sprudeln schon die nächsten Reime.
Ganz still bleib ich steh’n, um nicht zu stören,
die Grillen zirpend in ihren Chören.
Libellen kommen brummend hinzu,
begleitet von Eulen mit ihrem Schuhu.
Vorsichtig, leise wag ich nur zu lauschen,
dem Konzert der Tiere während dem plätschernden Rauschen.
Sekunden, Minuten und Stunden vergehen,
schon ist es Nacht, hätt‘ mich fast versehen.
Widerwillig, gar ein wenig enttäuscht
steig ich hinaus, aus dem nassen Feucht.
Das war dann doch ’ne schöne Pause
vom Leben, und nun geht es nach Hause.
Caedmon Kamm