Morgentau


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Bild von jplenio auf Pixabay

Als ihre Hitze mit Morgenwolken bedeckt
war und ein rötlichgelber Dunstschleier sie
umschlang, ließ sie mich im Glück erscheinen.
Noch spürte ich das Glitzern der Sterne
auf den Tropfen der Nacht, die mich
einhüllten, um meine Träume
in der Sänfte der Geborgenheit zu erleben.

Die Sonne ließ sich Zeit, die Feuchte
der Wiese zu sich zu nehmen
und mein Haar zu trocknen.
Vielleicht liebte sie die spiegelnden Funken
der Nachttropfen, die die Sterne mit
ihrem Licht tränkten, vielleicht konnte sie
meine Träume in ihnen erkennen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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