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Ein Plädoyer für Gerechtigkeit
Die Spreu trennt sich vom Weizen, obwohl sie das schon immer tat, nur mit dem Unterschied, daß Bildung gewissen Menschen erlaubt, sich gezielter artikulieren zu können als in vergangenen Zeiten, obendrein im Zeitalter des Internets und somit der Social Media effektiver und zielorientierter Kritik bemerkt wird. Parallel nutzen das die ewiggestrigen Nazis gleichwohl für ihre perfiden Zwecke, die Gesellschaft simpelst zu spalten, dem Haß freien Lauf zu lassen, was sich im Ergebnis dahingehend zeigt, daß Gewalt zunimmt und daher Hemmschwellen sinken, zu beobachten bis hinein bei staatlichen Ordnungskräften. Ein Dilemma sondergleichen!
Neiddebatten mögen nicht unbedingt zielführend sein, aber trotzdem muß man ihnen im Kern beipflichten, denn einfach schweigend eine gen Himmel schreiende Ungerechtigkeit zu dulden, das kann es eben nicht sein. Sie ist per se beim Namen zu nennen: die Schere zwischen arm und reich, sie klafft viel zu weit auseinander. Obwohl manch einer historisch betrachtet in Erwägung zieht, es sei früher gar schlechter gewesen. Ein trügerisch bis trübseliges Urteil, was keinesfall bejaht werden kann.
Warum wohl? Schließlich sollten wir doch meinen, die Menschheit sei angekommen im 21. Jahrhundert. Da bedarf es gleichzeitig der berechtigten Forderung, aus vergangenen Fehlern gelernt zu haben. Fehlanzeige! Weiterhin lassen die oberen Zehntausend, die überreichen Eliten es sich vortrefflich im Übermaß gutgehen, während eine nicht unerhebliche Zahl der Bevölkerung leidet per Krankheiten, Obdachlosigkeit, um nur mal diese zwei Mißstände zu zitieren.
Woran das wohl liegen mag, diese Diskrepanz, letztlich ein Verbrechen wider die Menschlichkeit? Bis heute hat jene überreiche Klientel ihren Kurs weder überdacht noch zugegeben, daß dies im Sinne der Gerechtigkeit geändert werden muß. Allerdings gibt es vereinzelte Superreiche, die durchaus mehr Steuern zahlen wollen. Doch man läßt sie nicht. Immerhin hungert jeder zehnte Mensch auf unserer Erde. Warum wohl handelt die Politik nicht entsprechend zielorientierter?
Der Mensch etwa doch träge und verwöhnt, ohne sein Handeln wesentlich kritischer zu betrachten, um solch gravierende Mißstände auszuräumen, wenigstens abzubauen? Es scheint so zu sein. Welch dramatischer Fehler, der daher solchen Auswüchsen wie Despoten den roten Teppich ausrollt. Diese dürfen und können ungestraft ihre Verbrechen ausleben, niemand hält sie auf, weil ein Netz von Korruption den Laden zusammenhält, Hauptsache einige Wenige lassen es sich sehr gutgehen, der große Rest hat schweigend auf bessere Zeiten zu hoffen. Diese bleiben aber aus, weil zuviel ignorante Zerstörungswut Mutter Erde nachhaltig belastet. Ändern wir das, möglichst schnell, bevor es zu spät sein wird!
Lotar Martin Kamm
Dein Artikel spricht wichtige Themen an und zeigt, wie dringend Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und auf globaler Ebene benötigt wird. Es ist beunruhigend, wie die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft und wie einige wenige Superreiche inmitten von Wohlstand und Überfluss leben, während Millionen von Menschen weltweit unter Krankheit und Obdachlosigkeit leiden.
Du betonst zu Recht die Notwendigkeit, diese Ungerechtigkeiten beim Namen zu nennen und die Forderung nach Veränderung zu erheben. Es ist bedauerlich, dass einige Eliten trotz ihres Überflusses nicht bereit sind, mehr zur Lösung dieser Probleme beizutragen, sei es durch höhere Steuern oder philanthropische Bemühungen.
Deine Frage, warum die Politik nicht zielgerichteter handelt, um diese Ungerechtigkeiten anzugehen, ist berechtigt. Es scheint, als ob in einigen Fällen die Interessen der wenigen Superreichen Vorrang haben, während die Bedürfnisse und das Leiden der breiten Bevölkerung oft vernachlässigt werden.
Dein Plädoyer für mehr Engagement und Veränderung, um diese Missstände anzugehen, ist inspirierend. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst werden, wie unsere Handlungen und Entscheidungen die Welt um uns herum beeinflussen, und dass wir uns gemeinsam für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft einsetzen. Dein Artikel ermutigt dazu, diese drängenden Probleme anzugehen, bevor es zu spät ist.
Mit freundlichen Grüßen
Miss Katherine White
https://www.miss-katherine-white.com/der-hass-steht-ueber-allem/
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Hallo liebe Kathrine, vielen Dank fürs Lob. Diese Thematik liegt mir schon seit Jahrzehnten auf dem Herzen, in den letzten Jahren weise ich gern darauf hin, wie z.B. im obigen Artikel. Es ist eigentlich ganz simpel: Überreichtum gehört abgeschafft, Mutter Erde hat genug Ressourcen für alle, wenn Mensch endlich sich so verhält wie die Natur selbst: im Einklang leben, statt sich und fast alles zu bekriegen und zu zerstören. Es entspricht der Schöpfung selbst, zu kreieren, sich zu inspirieren, um somit friedvoll zusammenzuleben. That’s all. Insofern ergänzt dein Artikel hervorragend, weil eben Haß nicht über allem stehen sollte. Danke dafür, herzliche Grüße vom Lotar
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