Zitterpartie nützt im Endeffekt Putin selbst


Viel Freundschaft ohne nennenswerte Hoffnung?

Joe Biden und Olaf Scholz treffen sich in Berlin, während der 46. US-Präsident zum ersten Mal die deutsche Hauptstadt zur Amtszeit des deutschen Bundeskanzlers aufsucht zwecks einer wichtigen Visite, nachdem zuvor Wolodymyr Selenskyj seinen sogenannten „Siegesplan“ vorgestellt hatte. Florian Schmidt titelt für T-Online mit „Danke, danke, danke“ über den Abschiedsbesuch Joe Bidens im Kanzleramt.

Allerdings dürfte in erster Linie Wladimir Putin sich ins Fäustchen lachen, weil bereits in 18 Tagen die Amis die Präsidentenwahl entscheiden, ob die USA per neuem Despoten Europa den Rücken kehren werden oder zum ersten Mal eine Präsidentin die Geschicke der Neuen Welt lenken wird. Der russische Despot rechnet wohl eher mit Trump.

Die Welt am Scheideweg

Im Grunde genommen eine Schicksalswahl, die in den USA stattfindet. Hatten noch viele gehofft, daß dieser schräge Herr Trump nach angeblicher gestohlener Wahl nicht wieder antreten würde, hielt auch die US-Justiz diesen nicht davon ab, es erneut zu versuchen. Zunächst schaute es für Joe Biden so gar nicht gut aus, erst mit Kamala For President besteht wieder Hoffnung!

Parallel beobachten wir schon länger die globalen Gefahren, die von autokratisch geführten Staaten ausgehen, denken wir an China, Russland, Iran, Türkei und etliche andere. Demokratien im Fahrwasser einer Weltpolitik, die den Preis der Freiheit opfert, um sich vor Despoten unterzuordnen. Insgeheim gesteuert seitens des Großkapitals, welches exakt solche Zustände gezielt fördert, rücksichtslos ohne jedwede Bedenken!

Mit schönen Reden läßt sich Kriegslüsternheit nicht beenden

Dies sollte eigentlich auch Herrn Scholz klar sein. Sein Einknicken vor Putin läßt diesen frohlocken, erst recht seinen brutalen Kurs im Ukrainekrieg fortzusetzen. Zumal Trump längst signalisiert hat, die Ukraine zu opfern, wenn er selbst ins Weiße Haus zieht, um dort sein Unwesen zu treiben.

Europa muß sich ganz schnell dann neu orientieren, bevor Russland auf den Geschmack kommt, eine geschwächte Nato herauszufordern. Dann vermag ein eventuell kerniger Herr Merz beweisen, wie geschickt er Putin Paroli bietet. Daß dies wohl eher als ein Rohrkrepierer zu werten ist, werden wir spätestens feststellen, wenn der psychopathische Präsident Trump diesem begegnet. Aber vielleicht entwickelt sich alles auch gänzlich anders, wenn Kamala tatächlich die Geschicke der USA lenken darf per Wählerauftrag. We will see rather soon!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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