Die gewonnene Wette


flickr.com/ manoftaste.de/ (CC BY 2.0)

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„Liebling, schreib mal ein Gedicht!“
„Wieso? Das kann ich nicht!“
„Da bin ich aber froh!
Mir geht’s genauso.“

„Warum fragst du dann?
Du kindischer Mann!“
„Ich wollte dich nur testen,
beim Wettstreit mit dir messen!“

„Okay, mit Gewinner und so,
wer darf morgens zuerst aufs Klo?“
„Nein, um des Wettstreits willen,
ohne Pokale zu gewinnen.“

„Ich tät mich schon einlassen,
wenn’s was gäbe zu prassen.
Denn wer Gewinner sein wird,
im Vorfeld längst feststeht!“

„Du bist wohl von dir überzeugt,
wenn du das mal nicht bereust!
Also, um was wetten wir,
das auszusuchen, überlaß ich dir!“

„So, so, na dann bin ich mal so nett
und sag, eine Woche vorlesen im Bett!“
„Auf Gegenseitigkeit, wer gewinnt, darf
zuhören, bis ihn übermannt der Schlaf.“

Der Tag war lang, die Arbeit viel.
Liebling sich trotzdem wach hielt.
Sie hatte die Wette haushoch gewonnen
und genoß das Vorlesen mit Wonnen.

Nafia

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