Sie sind weg


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Sie sind weg, einfach fort,
leben jetzt an einem Ort,
den ich nicht kenne,
deshalb ich nicht flenne.

Es ist, als ob Schmerz,
der plötzlich aus Herz,
aus Leib und Seele
sich davon stehle,

dich allein der Welt
überläßt, egal ob du fest
oder noch federnd
vermisst das Elend.

Alles ist ruhig und still,
nicht weil ich das will,
sondern ein Wunder
trieb weg den Plunder.

Deshalb singe ich ein Lied
und danke dem Dieb,
dem Wunder, dem Glück,
damit er sie nicht zurückschickt.

Sie sind weg, einfach fort,
leben jetzt an einem Ort,
den ich nicht kenne,
deshalb ich nicht flenne.

Nafia

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