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Ich möcht’s am Abend mit Dir, noch einmal seh’n,
sollst mich begleiten, und mit mir jene Wege geh’n,
die uns vom Schicksal auferlegt, gewollt, spontan,
wir nicht missen können, dürfen – denken wir daran.
Ich möcht’s am Abend mit Dir noch einmal wissen,
will Dich umarmen, zausen, streicheln – und küssen,
wie wir’s bei Tageslicht getan, offen, auch mal heimlich,
erfüllt von Lust, denn Menschlichkeit ist niemals peinlich.
Ich möcht’s am Abend mit Dir noch einmal machen,
les‘ und spinne Dir was vor; ich seh‘ Dich lauthals lachen,
und tu’s Dir gleich, denn dies ist uns wohl mitgegeben,
so man sich krümmt, tu’s nur aus diesem Grund im Leben.
Ich möcht’s am Abend mit Dir, noch einmal wagen,
meinem Feinde, Sensenmann, das Schnippchen schlagen,
ihn überlisten, belügen, gnadenlos in die Enge treiben…
Und ich halt‘ Deine Hand. Wirst nicht gehen. Wirst bleiben.
Peter Petereit
Hallo Das Gedicht ist toll; das Foto hat etwas ansprechend mystisches, darf ich das Foto verwenden? Bitte?
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Hallo Herr Joerke, pixabay.com ist im Prinzip eine Seite, die ihre Bilder kostenlos zur Verfügung stellt. Mit dem Hinweis zum Bild, wie wir es hier handhaben, sind Sie auf der sicheren Seite. Insofern spricht nichts dagegen, daß Sie es verwenden.
MfG Lotar Martin Kamm
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Super, vielen Dank! Die Wege im Universum sind unerschöpflich; sind wir nicht alle Reisende auf der Suche nach dem Licht?
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Lieben statt sterben – und jede Liebe könnte einen neuen Lebens- und Liebestag bedeuten. Oder ist der Tod selber der, der lieben, und nicht immer nur mit-sterben möchte? Wer weiß!
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Drum habe keine Angst vorm sterben,
denn nur der Tod kann sie beerben.
Lebe stolz und glücklich jeden Tag,
nimm alles was Dein Geist und Körper mag!
Zeig jede Tugend die man haben muss
und erspare Dir damit viel Verdruß!
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