
flickr.com/ Rollinho/ (CC BY-NC-ND 2.0)
Terror-Chaos bestimmt den Weg
Hat die Diplomatie ihren Weg zurückgefunden aufs politische Parkett, was den Syrien-Krieg anbelangt? Kurz vor Weihnachten eine Christkind-Überraschung die Weltöffentlichkeit aufhorchen lassen soll? Davon kann keine Rede sein, der UN-Kompromiß, die Resolution Nr. 2254, wurde zwar einstimmig angenommen, die Systemmedien bewerten dies als „ein bißchen Frieden“, was selbst bei ihnen gewiße Restzweifel verdeutlicht.
Allerdings im Einklang zur US-westlichen Meinung. Die wiederum wird beeinflußt vom Hegemon, den USA, die in Wirklichkeit keinerlei Rücksicht nehmen auf Befindlichkeiten der syrischen Bevölkerung. Vergessen wir nicht, wer denn die in Syrien eingeführten Terrorbanden ins Leben rief. Schon im neuen Jahr im Januar soll der Verhandlungstisch bemüht werden, obwohl die eigentlichen Fronten ungeklärt im Raume stehen.
Der US-Westen möchte am liebsten gänzlich auf den Präsidenten Baschar al-Assad verzichten, der wiederum sich unerschrocken positioniert und auch im Welt-Interview entsprechend äußert. Kann man seine Haltung ihm verdenken? Russland und einige wenige vertrauen ihm, möchten das syrische Volk entscheiden lassen, während die Allianz des US-Westens dem Rest der Welt einsuggeriert, dieser manipuliere die Menschen vor Ort.
Angesichts solcher Fronten und der weiterhin im Lande sich befindenden Terrorbanden kann man von einer friedlichen Lösung kaum sprechen, steht die alles entscheidende Frage im Raum: Fortsetzung des Krieges, der nach wie vor als Bürgerkrieg vom Westen tituliert, real ein von diesem inszenierter, per eingeschleuster Terror-Allianz? Man muß leider davon ausgehen.
Ihr
Lotar Martin Kamm