Satirischer Rückblick…
Es scheint wohl richtig schick zu sein, ob per Allianz oder gänzlich allein, dem Terror mit Krieg zu beantworten. Überall erneut dieses scheußliche Morden. Anstatt sich friedlich zu begegnen, mal wieder Waffen segnen, wobei die Moral nicht mal zuhause greift, im Bundestag die Mutti keift. Jener Widerspruch, eine Reise durch den Spuk der Gegenwart, wo Medien schmieren den Bürgern Honig um den Bart, den sollten inzwischen alle erkennen. Dann heißt es, um sein Leben rennen!
Die Lichter der Stadt scheinen nimmersatt vielen entgegen. Wer mag bei soviel Konsum den Geist noch anregen? Während Wunder sich ungern betrügerisch anpreisen lassen, immer mehr Menschen einander hassen, suchen friedliebend Gebliebene vergeblich nach Lösungsmöglichkeiten. Was sind dies nur für Zeiten? Wir beobachten das an vielen Orten, Gewalt an Schulen längst normaler Alltag. Politik und Konsorten sonnen sich lieber wichtigtuerisch beim Fernsehen zum Talk, wer’s mag.
Dabei scheinen jene zu vergessen: Verantwortung geben wir nicht an der Garderobe ab. Doch sie schweigen gänzlich vermessen, tragen politische Ideen dann lieber ins sinnlose Grab. Mit einem Blick zum Atommüll sehen wir die Folgen. Daß deren Transporte übers Meer tickende Zeitbomben sind, weiß sowieso bereits jedes Kind.
Jedoch vermögen solche Blender vor lauter Hofierung vom Kapital nicht den Balken sehen, der ihnen eine klare Sicht versperrt. Sie haben allesamt stets eine Wahl. Somit nichts wird geschehen, manch einer vor der Tür des anderen kehrt. Es gilt dennoch: Das Glück kann man nicht erzwingen, mag auch ihnen trotz des Geldes nicht gelingen. Stehen Träume und Trauer in engverwandtem Verhältnis? Durchaus – aber wie wär’s mal mit Fairniß?
Davon vor allem die Wirtschaft weit entfernt, denken wir an Energy-Drinks und ihr unterschätztes Risiko. Na, wohl nichts dazugelernt? Kritik und berechtigte Ängste einfach nur Show? So wie Heiligabend gemeinsames Kuscheln unter dem Weihnachtsbaum? Einfach Abschaum oder ein inszenierter Traum, den Menschen leben wollen? Mitnichten, da hülft och keen politisches Donnergrollen.
Selbst beim Jahresrückblick 2015 sollten die Bürger bedenken, die da oben haben nichts zu verschenken. Das Fest der Liebe und Geburt eigentlich nicht nur einmal im Jahr stattfinden sollte, stattdessen man uns verkohlte, in dem viel Ablenkung vom bösartigen Geschehen, denken wir an False-Flag-Aktionen, uns einredet, keiner habe was gesehen, man wolle uns schonen. Drum blickt noch kritischer ins Neue Jahr 2016, glaubt nicht alles, was als wahr verkauft geschehen.
Ihr
Lotar Martin Kamm
