Lotte aus Berlin

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Ich nenne sie mal Lotte,
längst habe ich ihren Namen,
genauso wie sie vergessen,
Plastiktüten erinnerten mich an sie.

Wir trafen uns in der U-Bahn,
überfüllt um diese Uhrzeit,
mit vielen Taschen behangen
drängte sie sich neben mich.

Beim Aussteigen klebten wir an uns
wie die Zungen an gefrorenem Eisen,
auf dem Bahnsteig entwickelten sich
unsere Körper und die ersten Worte.

Taschen, Plastiktüten, kleiner Koffer,
Handtasche, dicker Mantel, Schal, Hut,
warme Stiefel, mitten im Sommer,
gedrückt und trotzdem fröhlich wirkte sie.

Kannst du den mal kurz festhalten,
sie reichte mir den abgewetzten Koffer,
wo habe ich bloß den Haustürschlüssel,
er steckte in einem ihrer Handschuhe.

Haste Zeit, könnte Hilfe gebrauchen,
schon hatte ich zwei Tüten in der Hand,
wohn nicht weit von hier, sind gleich da,
und ich trottete folgsam neben ihr her.

Die Wohnung karg eingerichtet, fast leer,
das Wichtigste ist immer bei mir,
man weiß ja nie, wann die Bomben fallen,
Lotte, fast 70-jährig, traf ich 1984 in Berlin.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Nächtliche Besucher leiten des Menschen Reise ein – Teil 2

 

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Noch während Geosin sich wunderte, warum er jene Gedankenübertragung so deutlich verstand, informierte ihn das außerirdische Wesen, konnte er gar den Dialog zwischen einem anderen und Rita mitverfolgen. Die beiden stellten sich als R404 und S1316 vor. R bedeutete, auf dem Planeten Rostrytha zu enstammen, S stand für den Nachbarplaneten Systrytha, die Nummern entsprachen einem Planquadrat. R404 verriet seinen Kosenamen: Styllux, und S1316 stellte sich Rita als Scophia vor.

„Aber Scophia, wieso habt ihr ausgerechnet uns ausgesucht? Okay, wir haben Däniken gelesen, den Mythos der Hopi verstanden sowie auch Edgar Cayce, aber dennoch wundern wir uns halt“, bemerkte Rita, und Geosin stimmte ihr zugleich zu.

Eine Weile lang hüllten sich die beiden Energiefelder in Schweigen, sie schienen sich wohl zu beraten, obwohl die Jugendlichen nichts wirklich erkennen konnten.

Nichts ist so wie es scheint

Von Beratung waren sie aber reell weit entfernt, in Wirklichkeit tauschten R404 und S1316 sich zusammen mit etwa Milliarden anderer aus, im Verbund, live und direkt. Wie vermochten die beiden Erdenbürger solche Dimensionen verstehen, überstiegen sie deren generelles Ver-ständnis jedweder Logik, die so gar keine Bedeutung mehr hatte in den Weiten des Kosmos?

Genau davon profitierten allerdings nicht nur die Rostrythaner, sondern vielmehr etliche andere intelligente Spezies des Universums. Mensch, der gerade in den Hirnwindungen einer festgefahrenen, starren Wissenschaft verhaftet, meinte, er würde über viele Dinge stehen, stieß nicht nur des öfteren an die Grenzen seiner beschränkten Vorstellungskraft, wurde gar viel eher eines Besseren belehrt. Insofern bedeuteten die manchmal ziemlich ausgeschmückten Science-Fiction-Romane einiger Zeitgeister nicht nur eine angenehme Bereicherung, sie kamen der unerschöpflichen Realität anderer Welten sehr nahe.

Styllux beantwortete in Sekundenschnelle ihre Frage, Mensch sei schon immer unter Beobachtung gestanden, seitdem der Blaue Planet mittels seiner eigenen Spezies bevölkert wurde, dessen Ursprung liege unvorstellbar weit im Kosmos verborgen, verstreut und verteilt. Deshalb hatten manche Erdenbewohner auch gewiße Vorahnungen von Parallelwelten: Diese existieren tatsächlich, nur würde man uns bewußt im Unklaren lassen.

Soeben wollten Rita und Geosin Scophia und Styllux weiterlöchern, als im selben Moment etwas unfaßbares geschah. Die Zeit schien abrupt stillzustehen, sämtliche Sinne der beiden entschwanden schlagartig, sie vermochten weder zu hören, zu sehen noch zu fühlen. Einzig die Gefühlswelt arbeitete im intuitiven Bereich neben dem Verstand, so daß sie erahnten, was da plötzlich geschah.

Aber Ahnungen bedeuteten ebenso ein Vakuum einiger Zweifel, die ihnen allerdings zugleich genommen wurden. Die Rostrythaner erklärten es ihnen kurz. Jedwede materielle Verschwendung würde unnötige Ressourcen kosten, die nicht nur auf Erden kostbar, gleichwohl in anderen Galaxien. Aus diesem Grunde hätten sie uns entmaterialsiert, wobei die Bestandteile dabei keineswegs verlorengingen, die beiden jederzeit sich per Gedanken artikulieren könnten, per menschliche Sinne weiterhin dem Geschehen der Umwelt zu folgen vermögen. Sie sollten sich vorstellen, ganz ähnlich wie beim Herrn der Ringe unsichtbar zu sein, nur daß hierbei nicht das Böse sich dadurch offenbare.

Böse Gesellen gäbe es ohnehin, nur jene würden sich nicht so simpel zeigen, sondern wesentlich geschickter handeln. Als Rita nachhaken wollte, beruhigte sie Scophia, hier seien sie komplett geschützt. Die Größe der UFOs entsprächen einem Stecknadelkopf, das, was die Menschen hin und wieder sehen würden, wären lediglich Projektionen, die der Ablenkung dienen.

Fortsetzung folgt.

Lotar Martin Kamm

Nächtliche Besucher leiten des Menschen Reise ein – Teil 1

Erschienen im Buch „Hrabans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns“ (BoD)

Kategorie: Kurzgeschichten

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Reisen ohne Koffer

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Sie sind Orte,
geheimnisvoll düster,
paradiesisch,
bunt, atmosphärisch,
stets bei mir
seit Kindertagen,
verreisen muß ich nicht,
keine Koffer schleppen,
der Aufenthalt eine Kur,
es ist nicht das Land
der Träume,
es ist das Land
der Versunkenheit,
in dem ich gern verweile.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Corona-Leugner suchen gezielt Gewalt gegen Polizei

Staat darf Terrorabsichten keinesfalls dulden

Wann wird endlich auch seitens verantwortlicher Politik das Kind beim Namen genannt? Andererseits darf man sich hierzulande keineswegs wundern. Genau das ist das Dilemma. Wer jahrzehntelang Nazis nicht wirklich belangt, obendrein zuläßt, daß diese im Deutschen Bundestag Platz nehmen dürfen, wenn das Fernsehen sie in Talkshows einlädt, macht sich mitschuldig an derartigen Entwicklungen.

Die Corona-Pandemie muß man als Mittel zum Zweck werten. Die sogenannten „Querdenker“, als „Leerdenker“ und Querulanten sollten sie letztendlich bezeichnet werden, nutzen zu Recht staatlich verordnete Maßnahmen zum Schutz des Allgemeinwohls, um sie als Verletzung des Grundrechts zu werten. Jedes Demoverbot bestätigt deren Behauptung. „Querdenker“ gehen auf Polizei los, Polizei greift bei Gegendemostranten durch. Was für ein Signal!

Beste Voraussetzung für bürgerkriegsähnliche Zustände

Wenn Polizisten sich mit jenen Nazis und Querdenkern solidarisieren wie auch in Kassel geschehen, spätestens dann hat die Chefetage der Ordnungsmacht zusammen mit verantwortlicher Politik schnellstmöglich zu handeln. Vor allem effektiv und nicht nur mit fadenscheinigen Lippenbekenntnissen. Das wäre tatsächlich ziemlich kontraproduktiv, dürften jene Gewaltverbrecher eher beflügeln, erst recht weiterzumachen.

Genau das erleben wir bereits seit geraumer Zeit. Noch freundlich ausgedrückt betitelten wir kurz vor Weihnachten: Ein bisschen Corona-Leugner einbuchten muss sein. Doch was ist seither geschehen? Im Grunde genommen gar nichts. Gerichte sprechen keine Demoverbote aus, die Auflagen werden schlichtweg ignoriert. Politik und Justiz wissen dies sehr wohl, ziehen aber keine Konsequenzen! Eine Aufforderung, bürgerkriegsähnliche Zustände zu tolerieren? Ein Schelm, wer dabei Böses denkt, oder?!

Politik mißt erneut mit zweierlei Maß

Das ist der eigentliche Skandal. Wehe, linksradikale Kräfte wären auch nur ansatzweise so vorgegangen wie jene Nazis und Querdenker. Staat hätte wesentlich schärfer reagiert wie man unschwer in Zeiten von Baader-Meinhof beobachten durfte. Letzteres wird damit keinesfalls kleingeredet. Aber jenes zweierlei Maßmessen muß man unbedingt mit Nachdruck feststellen. Das geht gar nicht.

Kein Wunder, daß jene Corona-Leugner und Nazis sich aufgefordert fühlen, ihren Kurs frechweg fortzusetzen. Die sogenannte Autorität und der Wille zur Ordnung dieses Staates wird bei solchen gewaltverherrlichenden Demos einfach mal ausgeblendet. Es wird jetzt allerhöchste Zeit, daß die Menschen hierzulande genau das nicht mehr dulden. In der Petition „Genug ist genug“ kann man sein Unbehagen mit Nachdruck zum Ausdruck bringen. Tun wir dies möglichst zahlreich!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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Nächtliche Besucher leiten des Menschen Reise ein – Teil 1

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Geosin ahnt nichts von seinem Glück

Ganz entfernt, kaum vernehmbar, plätscherte ein Rinnsal in den Weiher, der umgeben von einer Pappelallee an jenem frühen Herbstabend, soviel Veränderung bedeuten sollte. Hoch oben entdeckte der aufmerksame Beobachter das ein oder andere Vogelnest, welches im letzten Frühjahr der jungen Brut gedient hatte. Eine Windbö erfaßte eines, es fiel in hohem Bogen taumelnd in das Gewässer, zwei Enten flogen schnatternd ein paar Meter weiter, um treffsicher mit sicherem Abstand zu landen.

Soeben verschwand die Sonne hinter den Wipfeln des nahegelegenen Buchenwaldes, als im nächsten Moment ein junges Pärchen per Fahrräder das Ufer erreichte. Die siebzehnjährige Rita ließ sich lachend ins Gras fallen, während Geosin mit breitem Grinsen vom Rad stieg und sich zu ihr setzte. Seine kräftige linke Hand erwischte gerade noch ihren Fuß, bevor sie sich ihm entziehen konnte, zog sie sanft zu sich, küßte sie liebevoll und lang anhaltend. Fast könnte man meinen, eine romantische Filmszene entblätterte den Verlauf eines angenehmen Abends, wenn da nicht völlig unerwartet die beiden gestört worden wären.

Plötzlich erstarrte Rita, biß ihm für einen kurzen Moment vor lauter Schreck in die Unterlippe und schaute mit weit aufgerissenen Augen in Richtung Westufer des Weihers. Geosin begriff zunächst nicht, was das sollte, fluchte erst mal ob des Bißes.

„Autsch, Rita, wieso beißt du mir denn in die Lippe. Kannst du nicht aufpassen? Und überhaupt, wohin starrst du nur, was ist denn los?“, entfuhr es ihm. Dabei drehte er sich in jene Richtung, zuckte zugleich heftig zusammen, duckte sich und zog seine Freundin instinktiv nach unten ins Gras.

„Hast du das gesehen?“, raunte er ihr kaum hörbar zu. Sie brachte keinen Ton heraus. Vor ihnen spielte sich ein Schauspiel der ganz besonderen Art ab. Fast wirkte das Geschehen wie aus einem Science-Fiction-Roman, was gerade Geosin stets fasziniert hatte, sie neulich erst sich darüber austauschten, was denn wäre, wenn sie Außerirdische treffen würden.

‚Darüber sinnieren mag ja ganz spannend sein‘, schoß es ihm durch den Kopf, ‚allerdings ihnen direkt vis-à-vis zu begegnen, das sprengt jede Vorstellungskraft.‘ Im nächsten Augenblick beschallte ein extrem hoher, sehr lauter Ton die gesamte Gegend, Vögel, Rehe, Wildschweine, gar Mäuse und andere Tiere ergriffen schlagartig die Flucht. Die beiden lagen wie erstarrt am Boden, hielten sich aber per schmerzverzerrtem Gesicht mit den Händen ganz fest ihre Ohren zu. Rita liefen Tränen die Wangen herab, Geosin drückte seinen Kopf in ihren Schoß. Die blanke Angst durchlief ihre jungen Körper, sie wußten nicht, wie lang das durchzuhalten war.

Atlantis und Lemuria keine Hirngespinste?

Manchmal können bei grausamen Geschehnissen einige Sekunden einer halben Ewigkeit gleichen, so zumindest empfand das jugendliche Pärchen während des schrecklichlauten Dauertons. Als er endlich ein abruptes Ende nahm, die Stille ihnen ein taumelartiges Gefühl der inneren Leere vermittelte, folgte unerwartet ein heftiges Donnern. Nicht etwa wie bei einem Gewitter, sondern eher ähnlich dem eines schweren LKWs, der über eine Brücke polterte.

Zugleich erhellte sich die komplette Landschaft in ein grelles Licht, als ob ein Filmset zugegen war, um Tageslicht herbeizuzaubern, nur mit dem Unterschied, daß dadurch keinerlei Wärme entstand. Ganz im Gegenteil, Rita und Geosin begannen extrem zu zittern, die Temperatur mußte binnen weniger Sekunden um mindestens zehn Grad Celsius gefallen sein, anders konnten sie es sich nicht erklären.

Obwohl sie keine einzige Gestalt sahen, spürten die beiden eine enorme Kraft, eine Art Energiefeld über sich, welches sie beobachtete, gar sie dazu zwang, ganz stilliegen zu bleiben. Gleichzeitig fragte sich Geosin, wie er die innere Stimme werten sollte, die plötzlich zu ihm sprach.

„Erdenmensch, höre genau zu, was wir dir mitzuteilen haben! Wir offenbaren uns beim heutigen Besuch Euch nicht mehr, aufgrund schlechter Erfahrungen vor rund zwölftausend Jahren, als Euer Kontinent, Lemuria genannt, in den Fluten des riesigen Meeres versank, viele Jahre später der materialistisch orientierte, etwas kleinere Kontinent Atlantis. Ihr Menschen habt die Botschaften wohl nicht verstanden, außer einige Wenige von Euch. Wir nehmen mit denen Kontakt auf, die wir sehr gezielt auserwählten, du gehörst zu ihnen.“

Fortsetzung folgt.

Lotar Martin Kamm

Erschienen im Buch „Hrabans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns“ (BoD)

Kategorie: Kurzgeschichten

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Weltpolitik trotz Frühling auf sehr dünnem Eis

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Von Friedensabsichten kaum eine Spur – Aufrüstung verbleibt

Gewisse Aversionen haben schon so manche Vorteile, sie sind richtungsweisend, beziehen deutlich Stellung, so daß schnell ein entweder oder nur noch in Frage kommt. Entweder man mochte merkwürdigerweise jenen Donald Trump, über 74 Millionen US-Amerikaner wählten ihn immerhin im November 2020, oder aber man ist richtig froh, daß er beim zweiten Versuch endlich die Wahl verloren hat.

Dadurch darf dennoch keineswegs von einer friedlicheren Welt die Rede sein, nur weil der Bad Boy das weltpolitische Parkett nicht mehr verunsichert. Die Fronten scheinen erneut aufzuflackern, diplomatische Spannungen zwischen den USA und Russland sind wieder an der Tagesordnung, Putin wünscht Biden nach »Killer«-Äußerung »Gesundheit«. Nun könnten manche auf die Idee kommen, der russische Präsident handle clever. Doch das darf man eher als trügerisch werten.

Dem Ost-West-Konflikt folgen neue Unwägbarkeiten

Andere Nationen wollen unbedingt mitmischen im weltpolitischen Geschehen, wobei nicht die Größe einer Militärmacht allein ausschlaggebend sein kann, sonst würden die USA das politische Weltgeschehen umfassend kontrollieren. Dies darf man getrost als Illusion betrachten.

Daß der Hegemon seine Unfähigkeit unterstreicht, durften wir bereits im ersten Wahlkampf des Herrn Trump beobachten, selbstverständlich stand sowohl Antiamerikanismus als auch Nationalismus zur Diskussion angesichts jenes cholerischen Präsidenten, der mit seinem America First letztendlich nur noch eigene Interessen verfolgte.

Neben dem ewiglichen Erzfeind Russland hat die VR China inzwischen Stellung bezogen, wankt zwischen Kontrollverlust und Weltherrschaftsphantasie, Menschenrechtsforderungen perlen beim Reich der Mitte bis heute schlichtweg ab, Macht sucht sich grenzenlose Mittel und Wege, um diese zu festigen. Humanismus hat dabei so gar nichts verloren, wird somit als Schwäche gewertet.

Wladimir Putin ist alles andere als fein raus

Dessen Propaganda-Masche erleidet die Tage erhebliche Schlappen, Russland sieht Arbeit seines Senders RT in Deutschland behindert, dessen Rechnung scheint nicht aufzugehen. Jetzt warnt gar Putin vor „harten Gegenmaßnahmen“, welche das auch immer sein mögen. Schließlich gibt es genügend Abhängigkeiten zwichen den einzelnen Staaten.

Selbstverständlich ist die Pressefreiheit keine Verhandlungssache, wie Außenminister Heiko Maas zu Recht betont, wer ständig mit irgendwelchen Verschwörungstheorien aufwartet wie RT, darf sich am Ende nicht wundern, wenn ihm Unglaubwürdigkeit angelastet wird. Vergessen wir nicht, daß Irina Slawinas Selbstmord u.a. Putins diktatorischen Kurs offenbarte. Auch ein Joe Biden wäre wesentlich besser beraten, keine alten Fronten erneut zu installieren. Leichter gesagt als getan, wer die weltweite Aufrüstung beobachtet.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Tastenmelodie

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Ich verstumme
im Takt der Tasten,
die Buchstaben
zu Wörtern bilden,
deren Sprache
meiner ähnelt,
als würden
Frösche sprechen,
heiser von ihrem
jahrhundertealtem
Bemühen,
die leisen Töne
den Menschen
zu bringen,
die Friedenslilie
schwingt mit
meiner Melodie,
jede Silbe
saugt sie auf
in ihren weißen
Blütenblättern
und löscht
meine Stummheit.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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