Danzknöpfle

Beeil dich, beeil dich,
der Zug fährt gleich ein,
wir kennen den besten Platz,
kennen die Zeit, fast genau,
auch ohne die Kirchturmglocken,
schließlich wohnen wir hier,
da kommt sie, da kommt sie,
die Lok mit den vielen Waggons,
wir stehen lässig an der Rampe,
bereit zum Klepfen, zum Knallen,
mit der Peitsche den Kreisel,
sag bloß niemals Schnur,
schnalzende Laute schallen,
die bunten Danzknöpfle tanzen
zu unserer Freude vor Publikum,
viele Augenpaare staunend
hinter den Fenstern zu uns blicken,
das wissen wir, das wissen wir,
schließlich wohnen wir hier,
die Danzknöpfle kreisen
während des Zuges Aufenthalt,
und fährt er wieder weiter,
drehen wir uns zum Peitschenknall
vor Freude über unser Geschick
im Kreis, sind wir Peitschenkreisel
auf diesem Platz, bis einer schreit,
beeil dich, beeil dich,
der Zug fährt gleich ein,
schnalzend, klepfend und schallend
begrüßen wir die Zuggäste
mit den farbenfrohen Danzknöpfles.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Rauschender Raum

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Zeit, geordnetes Warten,
bis der Tag neu beginnt,
die Schuhe noch passen,
das Ufer Wasser umspült,
ergibt sie wirklich Sinn,
diese aufgelistete Dauer,
das zwangsmäßige Missen,
vom vergangenem Tun,
das ersehnte Hoffen
auf Beständigkeit,
Fangen und Werfen,
der Ball schwirrt herbei,
kann ihn nicht fassen,
dieser Moment, dein Lachen,
rauschender Raum
in einer zeitlosen Welt.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Klimawandel fordert kreative Proteste heraus

Extinction Rebellion tauscht Wahlplakate aus

Wenn die Politik außer jede Menge Lippenbekenntnissen versagt, bleibt der Klimaprotestbewegung nichts anderes übrig, als ideenreich auf das Übel hinzuweisen, damit möglichst viele Menschen dies bemerken. In Landtagswahlzeiten mag durchaus genügend Raum vorhanden sein, diesen zu füllen. Gesagt, getan. Klimaaktivisten fälschen CDU-Wahlplakate mit diffamierenden Sprüchen, wie die Welt bemerkt, sie haben im ganzen Land gefälschte CDU-Wahlplakate aufgehängt.

Höchste Zeit für solche Maßnahmen, möchte man bestätigend einwenden. Während etliche Proteste manchmal gar nicht friedlich verlaufen, was ohne weiteres nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, wie die Ordnungsmacht harsch gegen Protestierende teilweise vorgeht, hat sich die Bewegung von Extinction Rebellion mal wieder etwas Kreatives einfallen lassen.

Simon Meiers Statement folgerichtig

Dem Pressesprecher der Protestbewegung möchte man gern zustimmen, in der Tat widersprechen vollmundige Erklärungen zur Klimakrisenbewältigung seitens verantwortlicher Politik, hierzulande besonders durch die CDU, den eigentlichen Taten. Ein Verschleppen dringend notwendiger Sofortmaßnahmen lassen den Protestierenden keine andere Wahl.

Zivilen Ungehorsam durften wir bereits im Herbst 2019 in Berlin erleben, Extinction Rebellion störte dort den Verkehr, auch wenn die Graswurzelbewegung dadurch mittels friedlichen Protesten Gesetzesbrüche begann. Unterstützung erfolgte damals durch die Seenotretterin Carola Rackete.

Die Grünen riskieren Vertrauensverluste

Das sollte die Ökopartei dabei bedenken. Wer im Ländle mit der CDU koaliert, müßte die eigene Politik entsprechend ernsthafter durchsetzen. Zu viele Kompromisse in der Klimapolitik rufen Skepsis hervor, kein Wunder, daß die Klimaliste die Grünen herausfordert.

Während FFF inzwischen nicht mehr wegzudenken ist, selbst in Corona-Zeiten, sollte die Politik sich mal besser auf breitgefächerte neue Protestformen einstellen. XR, eine Klimaliste und wohl etliche andere Bewegungen weisen auf jene Entwicklung hin. Die Grünen darf man insofern nahezu als „out“ bezeichnen, zu bequem, vielleicht schon bald auf Bundesebene in Regierungsverantwortung. Doch wie schnell dann eigene Ziele vernachläßigt werden, durften wir bereits unter Rot-Grün von 1998 bis 2005 erleben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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Bitterkeit schwappt übers Land

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Bitterkeit schwappt übers Land,
durchdringt Geist und Verstand,
läßt Unzufriedenheit sprießen,
Herzen mit Zwietracht begießen.

Die herbe Würze auf Dauer
stößt bei vielen auf sauer,
das Gedärm brodelt und brennt,
Zeit, man die Schuldigen benennt.

Alles was nach Menschlichkeit riecht,
wird zuerst mit giftigen Worten vernicht‘,
mit Wellen voll aufgestacheltem Haß
wird die Straße zum speienden Pulverfaß.

In den Büchern steht geschrieben,
Werte und Moral verkleinern, sieben,
Parolen mit süßlicher Ironie mischen,
Hemmungslosigkeit als Mut auftischen,

das eigene Erkranken an Unfähigkeit,
Unliebsamen auslegen als Liederlichkeit,
das effektivste Rezept seit alters her
zur Regentschaft für diktatorische Herrscher.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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UFO-Begegnung mit Katzenjammer (Teil III)

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Eine Reise durch die Nacht

Erst mal gemütlich die beiden Vorderpfoten nach vorne strecken, sich ausgiebigst putzen, in dieser Hinsicht war Felix schon eine kleine Ausnahme, weil viele Kater nicht so großen Wert darauf legen im Gegensatz zu Katzen selbst. Conny räumte soeben das Frühstücksgeschirr ab, Käse, Marmelade und Milch in den Kühlschrank, als ihr Telephon klingelte. Sie wunderte sich noch, wer denn um diese Zeit anrufen könnte und nahm den Hörer ab.

Im nächsten Moment wurde sie ohnmächtig, sank aber komischerweise sanft zu Boden, wie wenn jemand sie halten würde, nur niemand war zugegen. Felix traute seinen Augen nicht, was da mit seinem Frauchen geschah, bemerkte allerdings die extrem starke Kraft in der Küche, so daß er sich instinktiv lieber vorsichtig nach hinten schleichend unter den Vorratsschrank begab.

Sich Entmaterialisieren gehörte zu den leichtesten Übungen einer Sirius-Spezies, die erneut Conny einen Besuch abstattete. Mozigaas kleine Gestalt hatte einfach die Farbe gewechselt, statt grünlich wie in der letzten Nacht, erschien das Wesen nunmehr in einem lilafarbenen Ton, wie die langsam zu sich kommende Biologin bemerkte. Auch fiel ihr diesmal auf, daß es keine Kleidung oder ähnliches trug, vielmehr keine Haut vorhanden war, eher ein schuppartiges Leder, von der Struktur einem Krokodil glich.

Noch ehe sie etwas zu sagen vermochte, richtete Mozigaa das Wort an sie: „Frau Kleist, jetzt erinnern Sie sich planmäßig erneut an mich. Heute dürfen Sie mich begleiten. Zunächst fliegen wir für kurze Zeit zum Mutterschiff, von da aus geht’s direkt zu unserem Heimatplaneten Silfor, der um Sirius B kreist.“

Conny nickte ein wenig benommen, versuchte aufzustehen, was ihr aber nicht gleich gelang. Behutsam richtete sie sich auf, schaute sich dabei um, weil sie Felix vermißte, der überlicherweise eigentlich meist ihre Nähe aufsuchte. Der Außerirdische teilte ihr per Gedankenübertragung mit, daß der Kater unter dem Vorratsschrank sich befinden würde, worauf Felix vorsichtig hervorkroch, als ob das Tier verstanden hätte.

Anschließend begaben sich alle Drei ins Treppenhaus, stiegen nach oben zum Dachboden. Conny öffnete wortlos die Tür zum Flachdach, wurde aber sofortigst extrem geblendet, obwohl die Sonne schien, war dieses Licht erneut um ein Vielfaches heller, wieder bemerkte sie eine starke Wärme. Mozigaa führte beide ins UFO, welches gerade mal drei Meter hoch war, dafür mindestens fünfzehn Meter breit, wie die 29-Jährige grob schätzte.

Nahezu geräuschlos schlossen sich die beiden Schiebetüren und das kreisrunde Flugobjekt flog nicht sehr schnell im hohen Bogen durch die Stratosphäre, befand sich mit einer Höhe von genau 320 km über der Erde mitten in der Thermospähre und erreichte das gewaltige Mutterschiff. ‚Irgendwie wirkt das UFO wie ein kleines Spielzeug, welches einen Landepunkt zwischen all den Geräten und Formen sucht‘, dachte Conny ziemlich verwirrt. Mozigaa grinste ein wenig und deutete auf einen grün blinkenden Lichtkreis, in dessen Mitte sie ein näherkommendes, leuchtendes Symbol sah, was sie an ein Seepferdchen erinnerte.

„Das ist unser Lande-Eingang“, versicherte ihr das außerirdische Wesen. Die Biologin nickte zustimmend, während Felix ganz dicht bei ihr saß. Sanft landete das kleine Raumgefährt inmitten eines für sie zunächst unübersichtlichen Raumes, voller technischer Gerätschaften, sie eher verwirrte. Im nächsten Moment stiegen die drei aus und schritten eine erhellte Markierung entlang. Dabei registrierte Conny, daß sie gar nicht den Boden berührten, folglich über ihn schwebten. Gleichzeitig bemerkte sie, daß sie mit einer unvorstellbaren hohen Geschwindigkeit durch den Kosmos zu rasen schienen. Viel zu abgelenkt war sie, um länger all die neuen Eindrücke zu verarbeiten, zumal sie obendrein längst in eine riesige Halle traten.

Überall standen Silforer und beäugten die beiden Erdenbewohner, allerdings äußerst freundlich, Conny konnte keinerlei Feindseligkeit feststellen. Dabei gingen sie auf eine Podesterie zu. Zentral in der Mitte saß offensichtlich eine Art Anführer, vermutete die Biologin. Mozigaa gab ihr zu verstehen, sich eben nicht zu verneigen, sondern einfach abzuwarten. Felix selbst saß kerzengerade neben seinem Frauchen und schnurrte ein wenig.

„Herzlichst willkommen hier auf Silfor, Conny Kleist und auch Felix“, begann der Anführer und lächelte dem Kater dabei zu, „ich bin der gewählte oberste Fürst hier auf Silfor, Mozigaa, unser Botschafter im Kosmos, hatte die ehrenvolle Aufgabe, Euch beide hierher zu bringen. Danke Dir, Mozigaa. Ihr werdet bestimmt fragen, warum wir Kontakt zur Erde suchen und ausgerechnet Sie erwählten.“ Dabei wartete der Fürst erst gar nicht ab, was sie erwidern vermochte, sondern fuhr fort, „es hat einen ganz plausiblen Grund: Wir suchen gezielt bestimmte Menschen aus, um sie vorzubereiten auf eine wachsende Freundschaft zwischen unseren kosmischen Spezies. Früher hatten wir bereits Kontakte mit den Dogon im westafrikanischen Mali, Euer Schriftsteller Robert Temple berichtete darüber. Aber in Eurer wissenschaftlichen Welt wurde er viel eher als Phantast abgetan.“

Conny schaute ein wenig erstaunt in die Runde, sie hatte als Jugendliche mal sein Buch gelesen, jedoch später war es wieder in Vergessenheit geraten, alldieweil ihr Freundeskreis eher skeptisch alten Mythen gegenüberstand, sie sich daher von ihnen beeinflussen ließ. Nunmehr wurde sie allerdings eines Besseren belehrt. Noch lange befanden sich die beiden in der Halle, zwischendurch gab es interessante Speisen, wobei sie nicht so genau wissen wollten, was gegessen wurde, zumindest schmeckte es ausgezeichnet.

Heftiges Scharren riß Conny aus ihrem Traum, den sie sich so gar nicht erklären konnte. ‚Komisch, wieso habe ich das dumpfe Gefühl, in der Luft unterwegs gewesen zu sein‘, grübelte sie vor sich hin, stellte dann aber fest, daß es schon spät war, heute standen neue Versuche im Labor an. Felix begrüßte sie wie jeden morgen überschwenglich und biß kurz in den kleinen Zeh ihres rechten Fußes. Sie bemerkte, daß eine lila schimmernde Schuppe irgendwie an seinem Schwanz haftete, konnte sich dies aber nicht im Geringsten erklären.

Lotar Martin Kamm

UFO-Begegnung mit Katzenjammer (Teil I)

UFO-Begegnung mit Katzenjammer (Teil II)

Erschienen im Buch „Hrabans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns“ (BoD)

Kategorie: Kurzgeschichten

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Der Fluß durch die Zeit

Bild von AnnPustynnikova auf Pixabay

Ein laues Lüftchen weht durch mein Haar,
es fühlt sich an so wunderbar.
Das frische Gras an meinen Füßen,
die Vögel mich von fern begrüßen.
Der Fluß fließt fröhlich vor sich hin,
ein kurzer Sprung, schon steh ich drin.
Die Frösche springen schnell hinfort,
an einen sehr viel ruhig’ren Ort.
Das kühle Nass umschließt die Beine,
da sprudeln schon die nächsten Reime.
Ganz still bleib ich steh’n, um nicht zu stören,
die Grillen zirpend in ihren Chören.
Libellen kommen brummend hinzu,
begleitet von Eulen mit ihrem Schuhu.
Vorsichtig, leise wag ich nur zu lauschen,
dem Konzert der Tiere während dem plätschernden Rauschen.
Sekunden, Minuten und Stunden vergehen,
schon ist es Nacht, hätt‘ mich fast versehen.
Widerwillig, gar ein wenig enttäuscht
steig ich hinaus, aus dem nassen Feucht.
Das war dann doch ’ne schöne Pause
vom Leben, und nun geht es nach Hause.

Caedmon Kamm

Kategorie: Gedichte

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UFO-Begegnung mit Katzenjammer (Teil II)

https://pixabay.com/de/illustrations/ufo-extraterrestrische-609602/

Bild von PhotoVision auf Pixabay

Alles nur ein Traum?

Allerdings weiß jeder Katzenkenner, daß Tiefschlafphasen diese sich kaum leisten, viel eher die Tiere stets äußerst wachsam die nähere Umgebung mit all ihren Sinnen wahrnehmen, so auch Felix gezielt lauschte, was da soeben geschah. Vertrauen hatte er dennoch schnell in jenes Wesen, welches sich als Mozigaa vorstellte.

Und so fuhr Mozigaa in ruhigem Ton fort: „Versuchen Sie gleich ein wenig zu schlafen, es ist alles in Ordnung. Sie werden in wenigen Stunden keinerlei Erinnerung mehr haben von dem, was Sie hier erlebten. Der einzige, der es noch weiß, wird Ihr Kater Felix sein. Aber gleichzeitig haben wir vorgesorgt, daß bei einem bestimmten Ereignis Sie nur zu genau wissen, was zu tun ist bzw. ihre Erinnerung zurückkehrt.“

Nach diesen Worten begab sich der Außerirdische ins UFO, lautlos schloß sich die Flügeltür, innerhalb weniger Sekunden war es im Dunkel der Nacht verschwunden, wie von Geisterhand hatte sich ebenso der Fensterflügel geschlossen. Felix schaute mit riesigen Augen noch eine Weile lang in den nächtlichen Himmel, begab sich anschließend auf seinen Platz und schlief ein.

Kleinstädte haben so etwas Provinzielles an sich, wobei ein gewisser Anteil an spießigen Bürgern gerade jene nervt, die ein wenig toleranter miteinander umgehen. Dies erweckt befremdliche Momente, die eventuell peinliche Situationen hervorrufen können, manchmal für beide Seiten. Doch Conny hatte damit überhaupt keine Probleme, verstand es geschickt, daß man sie eben nicht in irgendeine Schublade einordnen konnte, schon gleich gar nicht in die der Spießbürger.

Irgendwie hatte sie ein mulmiges Gefühl beim Aufwachen, versuchte sich krampfhaft zu erinnern, was sie da wohl geträumt hatte, ließ es aber zugleich, weil Felix sie eher unsanft und somit recht stürmisch begrüßte, so als ob sie sich schon tagelang nicht gesehen hätten.

Der stolze Dreijährige saß aufrecht vor ihr und starrte sie an. Am heutigen Sonntag konnte Conny alles gemütlicher angehen, daher störte sie es nicht, daß bereits der Vormittag schon weit fortgeschritten war, die 11-Uhr-Kirchenglocke dies ankündigte. Sie öffnete das Schlafzimmerfenster, streckte ihre beiden Arme langanhaltend gähnend gen Mittagssonne und blinzelte einem roten Jeep hinterher, der etwas zu schnell die Straße entlangfuhr, als sie etwas irritiert einen schwarzen Fleck außen unterm Fenstersims entdeckte. Beim Näherkommen roch es leicht verkohlt, doch Conny konnte sich ihn natürlich nicht erklären.

‚Erst mal in aller Ruhe frühstücken‘, dachte sie und schaltete den Fernseher ein. Das Regionalprogramm berichtete über UFO-Sichtungen in der letzten Nacht. Der Sender tat aber die Schilderungen als ungenau ab, die gewöhnlichen Kommentare voller skeptischer Bemerkungen wurden geäußert, es könne ohnehin nicht sein, da hätten wohl manche Bewohner Gespenster gesehen oder zuviel Science-Fiction-Romane gelesen. Conny grinste unwillkürlich und schaltete das Gerät wieder aus.

Nur Felix hatte ein wenig verwundert auf die Mattscheibe gestarrt, als einige Bilder von UFOs präsentiert wurden, um die nächtlichen Phänomene zu beschreiben. Doch er konnte sich schlecht Conny gegenüber äußern, was er alles nachts erlebt hatte, obendrein war er sowieso viel zu sehr abgelenkt, weil das Frauchen ihm sein Sonntagsleckerlie gegeben hatte. Und dies ließ er sich besonders gut schmecken.

Fortsetzung folgt.

Lotar Martin Kamm

UFO-Begegnung mit Katzenjammer (Teil I)

Erschienen im Buch „Hrabans geheimnisvolle Reise zum Kontinent des Lächelns“ (BoD)

Kategorie: Kurzgeschichten

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