Warndreieck

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Das Dreieck war deutlich zu sehen,
drei Ecken, was ist daran nicht zu verstehen,
warnen vor einer Gefahr,
ehe sie dir ist gewahr.

Gründe zu warnen, gibt es viel,
jeder weiß das, der schon stolperte und fiel,
aber warum die drei Ecken,
die dich sollen vorab schrecken?

Warum nicht vier, fünf, sechs, sieben, acht,
welch Schlauer hat sich das ausgedacht,
irgendwie erinnert es an die Dreifaltigkeit,
Gott, Sohn, Heiliger Geist stoppt Einfältigkeit?

Steinschlag soll‘s hier geben laut Schild,
netter Versuch mich fernzuhalten, ich lächle mild,
Wasser, Eis, Dampf, ich erkenne zu spät,
drei Faktoren und schon entsteht Trinität.

Felsbrocken stürzen den Hang hinunter,
mir ist nichts passiert, bin putzmunter,
du, ich unsere Gedanken, habe ich jetzt verstanden,
müssen nicht auf dem gleichen Standpunkt landen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Kein Wandel in Sicht

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Solange Armut herrscht,
kann keine Rede von Wohlstand sein.
Wer ständig seine Kassen auffüllt,
der ist ein Kapitalistenschwein.

Wir mögen über die Wut streiten,
die treffsicher sich Wege sucht.
Diskussionen führen nicht zum Ziel,
ändert die Zustände, Herrschaftszeiten!

Doch das Kapital hat kein Erbarmen,
keine Moral, Ethik oder Gewissen.
Politik reagiert nach eigenem Plan,
die Meisten werden regelrecht beschissen.

Solange Reichtum sich ausbreitet,
kann keine Rede von Frieden sein.
Wer nonstop zu schlichten versucht,
bleibt mit seinen Problemen allein.

Mensch hat es jederzeit in der Hand,
Zusammenhänge ernsthaft zu überdenken.
Doch er verpaßt so manche Gelegenheit,
vermag kein gesundes Leben allen schenken.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Impeachment-Verfahren: Republikaner folgen den Instinkten der Angst

Trump offenbart der Welt, wie die Mafia agiert

Vollkommen ungeniert, seinem vierjährigen zurückliegenden Regierungsstil folgend, von Gewissensbissen ohnehin keine Spur, ganz im Gegenteil, siegesgewiß, daß ihm sowieso die Wahl geklaut wurde. Coppolas Pate hätte es keineswegs besser gemacht, wer aus solchem Holz geschnitzt, kann gar nicht anders, als per Einschüchterung sämtliche Gegner zurechtweisen. Dem mißglückten Sturm aufs Kapitol folgt der Triumph des Wahnsinns, die Impeachment-Entscheidung spricht Bände.

Dabei war diese unbedingt voraussehbar, schließlich duckten sich etliche Republikaner ohnehin stets weg, wenn The Donald in harschen Worten sie zurechtstutzte, per Drohgebärden Zweifler daran erinnerte, welche Konsequenzen sie zu erwarten hätten. Angst ist ein guter Ratgeber im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, erst recht nach jenem historischen Verlauf, wie alle Welt wissen sollte, wer nicht allzu blauäugig wegschaut.

Jede Satire steht Schmiere

Ob man nicht doch dabei etwas Wichtiges verliere. Während die Demokraten noch genügend Rückgrat beweisen, diesem ehemaligen Präsident Paroli zu bieten, zeigt Trump im Scheinwerferlicht den Bösewicht, wohl ganz auf seine Rolle erpicht, weil nach wie vor ihm kaum jemand widerspricht.

Doch lassen wir diesen Reim mal besser sein. Die moralisch-politische Verkommenheit hat letztendlich obsiegt, wie Roland Nelles zu Recht in seinem Kommentar betont. Ob das Comeback des Ex-Präsidenten bereits in drei Jahren automatisch deshalb besiegelt sein wird, bleibt mal dahingestellt. Allemal scheinen noch genügend Trump-Wähler ihn zu hofieren, erst recht mit dieser äußerst fragwürdigen Entscheidung. Das beflügelt deren Sachverstand, den sie sich einreden.

Joe Bidens Gegner lauern schon

Schließlich hat die US-amerikanische Gesetzgebung mit dieser Entscheidung diesem mafiösen Ex-Präsidenten obendrein Recht gegeben. Das entspricht einem Freifahrtschein für zukünftige Vorhaben, läßt Rassismus und Rechtsextremismus in den USA weiterhin gefährlich aufleben, von Entspannung mittels Joe Bidens euphorischen Vorhaben kann kaum die Rede sein. Sie wird explizit von außen befeuert.

Natürlich war zunächst vorsichtiger Optimismus das Credo nach gewonnener Wahl, ließ sich das Biden-Team keinesfalls verunsichern. Doch die rauhe Wirklichkeit mit dieser Trumpomanie läßt ziemlich tief blicken, wohin das US-amerikanische Regierungsschiff steuert. Es befindet sich mitten auf stürmischer See, bedarf eines souveränen Kapitäns. Mit Joe Biden haben die USA dennoch eine Chance, auch wenn er eine ziemlich verläßliche Mannschaft braucht. Gönnen wir es ihm und sorgen dafür, daß die Bösartigkeit jenes Donald Trump stets sofort beim Namen genannt wird, sobald sie aufflackert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Wagnis oder Resignation?

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Außer Fragen
an vielen Tagen
möcht‘ man’s wagen?
Nichts sagen,
außer manch Klagen,
die somit herausragen?

Politik
etwa ein banaler Trick,
das wäre chic?
Wer wagt den Blick,
nach vorn oder zurück,
ohne Worte, mit Musik?

Beim Lauf der Welt
zählt nur noch Geld,
egal wer wen wählt.
Wer was davon hält,
ob im Haus oder im Zelt,
ob er fällt oder sich schält?

Das Ende eine Qual,
ob mit oder ohne Wahl,
erscheint in manch Saal,
der Blick dabei ziemlich fahl,
auf einmal
empor aus finstrem Tal:

Ein wachsames Aufbegehren,
man möchte es sofort verzehren.
Eindrücke dabei sich vermehren,
Taschen geheimnisvoll entleeren,
ein eindrucksvolles Ausscheeren,
niemand kann sich dem erwehren.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Das Herz ist nicht die Seele

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Tief im Innern des Herzens,
wo Licht ebenso undurchsichtig
wie Dunkelheit sichtbar ist,
fluten keine Wellen das Hafenbecken,
zerschellen Holzbalken an den Felsen,
in Fahrstühlen streben die Menschen
dem geöffneten Himmel entgegen,
orientieren sich in den Spiegelbildern
der anderen im blankgeputzten Stahl,
eingepfercht trotzen sie dem Einsturz
ihrer bröckelnden Schutzmauer,
wärmen sich an der Eiseskälte
der stummen, gehörlosen Leiber,
die Blitze senden im Licht,
die Steine werfen im Dunkel,
blind verfehlen sie den Leuchtturm,
das Land der Seelen, die Welt
zwischen strömenden Kräften.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trump im Scheinwerferlicht zeigt den Bösewicht

Egal ob mit oder ohne Impeachment

Etwa alle Welt pennt? Oder niemand dessen plumpe Absichten kennt? Mit Blick zur angeblich größten Nation meint man das irgendwie schon. Wer im Land unbegrenzter Möglichkeiten neben all den wirklich Gescheiten dermaßen glänzen darf, auf den sind Kameras und Mikrophone scharf. Vier Jahre als 45. Präsident durfte er ohne Unterlaß toben, inzwischen hat sich die Macht verschoben, Joe Biden glänzt oben.

Doch wird er sich auf Dauer halten können nach jenem höchst fragwürdigen Rennen? Zumindest aus der Sicht von Trump und dessen Gefolgsleuten möchten all jene eine ganz andere Ära einläuten. Demnach wurde dem Orange-Man die Wahl gestohlen. Unverhohlen stürmte man rücksichtslos das Kapitol, das gefiel so manchem Troll, aus Monitorboxen das Geschrei des Mobs erscholl.

Jetzt im Impeachment-Prozeß berichtet tagtäglich wieder die Press‘. Im Scheinwerferlicht glänzt erneut dieser Bösewicht, der allerhand dem Volk verspricht. Von wegen America First, das gilt alles nur für ihn beherzt. Typisch für Choleriker und Narzißten, denen sind egal all die Opfer in so manchen Kisten. Das konnte man besonders in Corona-Zeiten sehen, wer genauer hinschaute bei jenem tragischen Geschehen.

Trumps Lügengebilde nimmt kein Ende, er schüttelt weiterhin all die Hände, die ihm von Nutzen sind. Wie die Mafia tickt, weiß ohnehin jedes Kind. Ganz geschickt kann er sich vor Kameras in Szene setzen und was das Zeug hält, dummdreist hetzen. Es bleibt stets bei Konsumenten was hängen, beim kritische Gedanken-Verdrängen. The Donald versteht seine eigene Propaganda nur zu gut, die baut stets auf Wut. Bloß Rassismus, Rechtsradikalismus nach vorne bringen, damit die Spatzen es von allen Dächern singen.

Wurden ihm Plattformen wie Twitter oder Facebook genommen, ist beim Orange-Man längst nicht alles zerronnen. Wer soviel Geld hat zusammengerafft, noch ganz andere Dinge schafft. Immerhin waren die Amis so blöd, um ihn als Präsident zu wählen, daß selbst die gräßlichste Kröt‘ sich nur muß ein wenig ins Zeug schälen, schon funzt es im Land der Storyteller. Wer war wohl der Größte Seller? Na, der, der mit Fakenews aufwarten tut, Lügen zaubert aus desolatem Hut. Hauptsache ihm glaubt die Brut!

Drum seid mal besser allesamt wachsam dabei, da folgt bestimmt noch so allerlei. Wer dermaßen viele Menschen hinter sich vereinen kann, der wäre am Liebsten morgen schon wieder dran. Ein Wermutstropfen bleibt uns allen belassen, trotz jenen unendlichen Phrasen, dem Hassen, könnte The Donald dann bereits schon zu alt sein. Fein. Dennoch zeigt sich am Ende ganz schal, welch Qual bedeutet die nächste Wahl. Die Amis haben ihren Rassismus längst nicht überwunden, da bedarf es noch etliche demokratisch gefestigte Runden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Corona-Pandemie alles andere als beherrschbar

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Covid-19 sucht sich Wege der Entfaltung

Wann sickert endlich die Gewißheit durch, daß wir es mit einer äußerst gefährlichen Pandemie zu tun haben, weltweit, überall lauernd und sich einen Dreck um irgendwelche wirtschaftlichen Nöte scherend, ob dadurch Profite verlorengehen. Am Ende wird gestorben, hierzulande schon langanhaltend oftmals in Richtung ein Tausend täglich?

Was muß noch alles an Leid geschehen, bis auch der letzte Covidiot verstanden hat, welchen Preis jene Ignoranz sie zu tragen haben? Die Politik verzettelt sich ziemlich offensichtlich, zwar bemerkt die Bundeskanzlerin, „die Mutation wird die Oberhand gewinnen“, läßt sich aber dennoch breitschlagen, daß die Länder doch selbst entscheiden dürften, wann Kitas und Schulen wieder öffnen dürften. Welch fatale Entscheidung, wo doch langsam bei Virologen durchsickert, daß gerade dort die Verbreitung des Virus stattfindet. Ein Laissez-faire, welches sich ziemlich schnell rächen wird!

Kulturbranche steht im Regen

Jahreszeitlich betrachtet im Eisregen, Peter Maffay bekräftigt im Interview, „man geht mit Sorgen ins Bett und wacht mit Sorgen auf“, verdenken kann man es weder ihm noch anderen aus dieser Branche, die die Poltik offensichtlich zu wenig real unterstützt.

Die Pandemie fordert auch dort ihren Tribut, nicht alle Teams der Kulturschaffenden können das Finanzloch stopfen wie Peter Maffay, viele kämpfen um ihre Existenzen, während die Politik außer Lippenbekenntnissen bürokratische Hürden aufbaut oder schlichtweg nichts umsetzt.

Die Wut gegen Corona-Leugner wächst zu Recht

Wie auch der Oberbürgermeister Thomas Zenker bekräftigt, im Zeit-Interview schildert er die Versäumnisse der Politik, läßt sich aus gegen Corona-Leugner, die durchaus ihren Anteil haben am vielfachen Leid. Er stellt sich den Herausforderungen vor Ort genauso wie vor fünf Jahren, als Pegida sich tummelte, um von dramatischen 600 Flüchtlingen zu schwafeln, die Zittau unsicher machen. Sein Hauptargument, seit 1990 hätte die Stadt 19.000 Menschen verloren durch Abwanderung, da sollten doch 600 neu Hinzuziehende eher eine Bereicherung sein, oder?!

Doch was heißt das im Umkehrschluß? Das Lamentieren jener Rechtsradikalen und Corona-Leugner sollte endlich ein Ende finden. Die Menschheit hat keine Zeit, sich mit solchen „Deppen“ auseinanderzusetzen, dafür ist das Virus tödlich gefährlich genauso wie rechtsradikales Gedankengut, was ohnehin stets in Mord und Totschlag mündet, denken wir an die Folgen des Zweiten Weltkriegs.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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