Geborgen geboren

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Seltsam einsam
die Fee am See
handzahm warm
streichelt sie mich
mit ihrem Schleier
aus kühlen Perlen

weine alleine
die Wellen schellen
kapriziös nervös
ungestört für mich
unendliche Laute
zu meiner fernen Nähe

rötlich tröstlich
ficht das Licht
täglich womöglich
lautlos für mich
dem Kind vom See-End
gegen die Schatten

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Armut und Reichtum Gegensätze menschlicher Schwäche

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Raffgier verursacht unser aller Leid

Der Letzte macht das Licht aus, endgültig, für immer und ewig, um selbst dem Tode entgegenzublicken. Vielleicht noch wissend, warum es so weit kommen mußte. Mensch, am Ende seiner Tage angelangt, feststellen muß, daß trotz seines Verstandes, seines Genies schließlich eine ureigene, einem Krebsgeschwür gleichende Eigenart sich durchsetzt: die Raffgier. Die wiederum unser aller Leid bedingt.

Daraus entstehend Armut und Reichtum, Gegensätze menschlicher Schwäche, die den Erdenball über Tausende von Jahren in einen lebensbedrohlichen Bann ziehen, maßgeblich und folgenschwer zu Kriegen führt, ein bis heute anhaltender Zustand, ein Kreislauf, der sämtliches Leben ständig gefährdet. Aber Mensch schaut oftmals der Ohnmacht nahe einfach zu, läßt gewähren, die eigene Angst im Nacken ihn lähmend hindert, beherzt einzuschreiten.

Während die große Mehrheit der Menschheit tagtäglich im Hamsterrad der Abhängigkeiten versucht, ein halbwegs erträgliches Leben zu führen, dabei etliche Millionen schlicht verrecken, läßt eine bestimmte Klientel es sich vortrefflich, ausschweifend gutgehen: die Reichen bis Superreichen. Maßlosigkeit zeichnet sie besonders aus, den Blick für die Realität gänzlich verloren in ihrem Rausch materieller Annehmlichkeiten.

Welch blanker Hohn blickt all jenen entgegen, die demutsvoll wispernd Burgen und Schlösser besichtigen, die Rückzugsorte der Herrschenden, die es sich dort fürstlich gutgehen ließen, während das gemeine Volk ihnen dienlich zu gehorchen hatte, schutz- und rechtlos ausgeliefert war. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Aus den Schlössern wurden gut geschützte, speziell eingezäunte Villen und Prunkbauten, derselbe Luxus badet und wähnt sich in gewisser Selbstverständlichkeit einer unabdingbaren Berechtigung, die Mitmenschen zu knechten, spüren zu lassen, inwieweit Überreichtum eigenen Gesetzen folgen darf.

Mitten im Ländle, in dem ohnehin viele deutsche Dichter und Denker geboren wurden und der Welt ihre Erkenntnisse hinterließen, ging einst der große deutsche Dichter, Philosoph und Historiker Friedrich Schiller hervor, der sehr zutreffend mal formulierte:

„Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.“

In jenen Worten steckt die ganze Misere einer abgehobenen Herrscherklasse, die keineswegs auch nur ansatzweise bereit ist, ihre langjährige Macht abzugeben, mit dem Volke zu teilen. Im Grunde beinhalten seine Worte die ganze Tragik, die brutale Pattsituation, die gar am Ende in die Zerstörung des Menschseins mündet. Wenn alles zerstört, die Knechte der Reichen gestorben, verlieren jene ihr eigenes, wohlgefälliges Leben.

Die Essenz der Raffgier beinhaltet nämlich exakt jenes Verhalten, was zu so viel Leid auf Erden beiträgt. Erst wenn Mensch einmal verstanden hat, was er schleunigst abschalten, ausmerzen sollte, hat er überhaupt eine Chance zu überleben. Verpaßt er dies, geht der Kreislauf, die Unterjochung erbarmungslos weiter, folgen Krieg und Elend.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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If This President Rules Twice

Trumps zweite Amtszeit längst beschlossene Sache?

Mit Spekulation hat die Frage nahezu nichts zu tun, sondern viel eher mit der Gewißheit, daß hierbei ziemlich schmutzige Hände mit im Spiel sein müssen. Und zwar nicht erst seitdem der heiße Wahlkampf in seiner entscheidenden Phase sich befindet, sondern bereits lange vor der US-Wahl 2016. Etliche hatten gemeint, Hillary Clinton würde die Wahl gewinnen.

The Donald machte dennoch das Unmögliche möglich. Keinesfalls aufgrund seines Charismas, welches man ohnehin vergeblich suchen mag, noch wegen möglicher geistigen Fähigkeiten, die entsprechen eher eines kleinen Jungen, der sich in Größenwahn verstrickt. Genau das scheint so gewollt zu sein, zumal ausgerechnet Russland mitmischt. Von Zufall kann daher keine Rede sein!

Die frappante Macht des Supreme Courts

Dabei kommt gar die Frage auf, wieso die USA eine derartige Entwicklung überhaupt zulassen. Haben die Gründerväter der weltweit mächtigsten Demokratie etwa gepennt? Das oberste rechtsprechende Staatsorgan wird mit dermaßen hohen Stellschrauben ausgestattet, die es dem amtierenden Präsidenten im ungünstigsten Fall erlauben, seine Macht erst recht zu mißbrauchen?

Dies geschieht nämlich jetzt direkt vor unser aller Augen, die Demokraten sind unbedingt am Zug, die Zeit zum Gegenschlag ist somit überreif. Verpassen sie das, könnten die Republikaner auf Jahrzehnte hinaus ihre Macht absichern, wie Ralf Neukirch in seinem Kommentar im Spiegel betont.

Bürgerkriegsszenarien immer wahrscheinlicher

Daß Donald Trump einen Bürgerkrieg in den USA provoziert, wissen all jene, die ihn kritisch beäugen. Auch seine Anhänger lobpreisen ihn dementsprechend, erwarten von ihm hartes Durchgreifen. Malcolm Nance warnte unlängst, inzwischen macht Trump ohnehin keinen Hehl mehr daraus, will friedlichen Machtwechsel in den USA nicht zusagen.  Briefwahlen seien für ihn weiterhin ein Betrug, obwohl er keinerlei Belege anführt.

Trumps Logik verstrickt sich in dem Glauben, sollte er per Wahlergebnis die meisten Stimmen erhalten, sei sie legal vonstattengegangen. Wenn Joe Biden gewinnen würde, wäre das ein Betrug. Basta. Beste Voraussetzung, Gewalt anzuwenden, Bürgerkriegszustände im Anschluß zu initiieren. Jeder halbwegs gebildete, demokratisch denkende Mensch erahnt im Vorfeld autokratische Züge, die man schlichtweg natürlich nicht gutheißen kann. Dann würden die USA sich von legalen Wahlen verabschieden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Verinnerlicht

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Mit dem Leiterwagen die Straße lang,
Sonne läßt den Teer aufweichen,
begleitet vom knarrenden Holzreifenklang.
Autos fahren selten, nur die Reichen.

Himbeerbüsche, sie wirken wie Dickicht.
Im großen Haus ein Hund bellt.
Die Beeren ins Körbchen, nicht für dich,
jeder Korb fünf Groschen, ein Stück Welt.

Den Hang runter auf dem Hosenboden,
gibt blaue und grüne Flecken am Hintern,
auch durch elterliche Wut austoben.
Striemen tagelang oft Sitzen behindern.

Verloren beim Milchkannenschwenken,
wiedermal nicht zu den Großen gehören,
am Dorfbrunnen Wasser nachschenken,
laß mich wachsen, Gott Liebe schwören.

Auf der Friedhofsmauer langlaufen,
unter dir die, die nicht mehr lachen.
Inschriften lesen auf Steinen in Erdhaufen,
Kindern zuschauen beim Unsinn machen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Anvertrautes erinnern

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Rauchiger Nebel
verbrannter Worte
ja ganzer Buchseiten
verhinderten den Sinn
gebrauchter Sinn
des Verstehens
weil die Asche
in ihrer Freiheit
dem feinsten Hauch
sich anvertraute
möglicherweise
verstand sie den Sinn
ihres Daseins
im rußgetränkten
Schleier
ziellos nach
einer Haftung
getrieben zu werden
um dort ihre Schwärze
als Prägung
zu hinterlassen
in der die Ziffern
mit dem Geruch
einer schwelenden
Wärme
Erinnerung freisetzt
möglicherweise
ergibt das Sinn
und ich staune
über die gebrauchten
Wortfetzen
die an mir kleben
und ich sinniere
über die mir
anvertraute Erinnerung

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Feel_me – eine Antistigma Initiative – Interview mit Mia Lada-Klein

© Mia Lada-Klein

Jeder von uns verdient die gleiche Wertschätzung und aufrichtige Liebe

Nach außen gehen, obwohl im Inneren zerrissen, eine ziemlich mutige Entscheidung, die viele eben nicht wagen, zu sehr mit eigenen Belangen beschäftigt, sie nicht sortieren zu können. Das gehört halt zum Alltag, möchte man jetzt vielleicht einwenden, wenn da nicht die Aufforderung wäre, jemand zu fühlen, nachzuempfinden, es denjenigen ganz tief im Innern belastet, was zeitweise sich Wege nach außen sucht, wobei die Umwelt oftmals mit Unverständnis reagiert. Schon befinden wir uns mitten im Thema.

Vorneweg, es gibt schon längeren Austausch mit Mia, ich wurde nur neugierig, als ich von ihrer Antistigma Initiative erfuhr, die mich zugleich interessierte. Warum nicht diese Initiative einem breiteren Publikum präsentieren, zumal das eigene Leben genügend Probleme birgt, zumindest ansatzweise hinterfragt zu werden, wer bereit dazu, dies zu vertiefen.

Lotar Martin Kamm: Gern habe ich in der zweiten Überschrift aus deinen Notizen jene Bemerkung herausgepickt, die mir zugleich auffiel, in der du noch angefügt hast, „den gleichen Respekt und die gleiche Achtung“. Das Ganze zur Begründung, wieso du diese Initiative gestartet hast. Magst du dies ergänzend ausführen?

Mia Lada-Klein: Letztlich war es die Erfahrung, die mich angestupst hat. Ich bin meinen Weg gegangen, und er war steinig, aber irgendwie hatte ich es aus dem Dschungel der Dunkelheit geschafft. Das meint man, aber die Probleme hörten hier nicht auf. Ich merkte durchaus, dass die Menschen mich anders wahrnahmen, auch anders behandelten, wenn sie dann wussten, dass ich lange Zeit eine Essstörung hatte und auch einen Suizidversuch überlebt hatte. Natürlich waren es nicht alle Menschen, aber doch ein paar.

Das Gleiche gab es dann bei der Jobsuche. Ich habe viele Lücken im Lebenslauf, und sofort wird man irgendwie abgestempelt oder von der Seite angeschaut. Man fällt durchs Raster, auch wenn man qualifiziert wäre. Eine psychische Erkrankung ist kein Grund, jemanden abzulehnen, wenn der Mensch sein Leben wieder im Griff hat, seine Erkrankung im Griff hat und geeignet ist für eine Aufgabe. Man wird gebrandmarkt. Sicher habe ich eine Rückfallquote, aber das Hier und Jetzt erscheint manchmal auch chancenlos und das führt eben auch zu Rückfällen. Ich dachte, dass es eben nicht nur mir so geht, sondern anderen Menschen auch. Zudem sind viele Berührungsängste von Menschen einfach auch ein Mangel an Wissen.

Dieses Wissen entsteht aber nicht, wenn wir schweigen. Je mehr man über sich, seine Erkrankungen spricht und aufklärt, umso besser können die Menschen verstehen und vielleicht auch ihre Ängste ablegen. Menschen mit psychischen Erkrankungen sind keine Menschen zweiter Klasse und sie müssen sich auch nicht in der Tabuzone aufhalten. Es kann jeden von uns treffen. Wir sind alles Menschen, und jeder hat seine Baustellen. Bei dem einen ist es die Depression, beim anderen die Schizophrenie, und beim nächsten ist es die Frage, wie man finanziell den Monat übersteht. Jeder hat seine Probleme, aber eine psychische Erkrankung ist kein Grund für ein Brandmal.

Lotar Martin Kamm: Ganz grob unterscheidet man bekanntlich zwischen physischen und psychischen Krankheiten oder Problemen. Letzteres ebenso ein sehr weites Feld, welches du anschaulich versuchst, näherzubringen, zu beschreiben, im Fokus jenes „Gefühl“. Aus eigenen Erfahrungen heraus? Gab es konkrete Anlässe, einen Anstoß?

Mia Lada-Klein: Ich habe zehn Jahre Bulimie hinter mir und hatte vor sechs Jahren einen Suizidversuch. Ich bin von einer Klinik zur nächsten gependelt und habe lange gebraucht, um mein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Ich bin seit fünf Jahren weitestgehend stabil. Hier und da mal ein kleiner Rückfall, aber augenblicklich geht es mir gut, und ich bin sowas wie eine trockene Bulimikerin.

Lotar Martin Kamm: Magst du genauer differenzieren, welches dich selbst betrifft oder dein näheres Umfeld, das du natürlich beobachtet, daraus Rückschlüsse gezogen, es verarbeitet hast, bevor die Antistigma Initiative „spruchreif“ wurde?

Mia Lada-Klein: Bei mir ist es die Bulimie und die Depression. Zudem leide ich unter einer Schlafparalyse. Ich bin außerdem hochsensibel und habe auch lange gebraucht, um hier einen Weg im Umgang damit zu finden. In meinem Umfeld geht es viel um die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Ich bin unter einer narzisstischen Mutter aufgewachsen und hatte zwei narzisstische Partner. Bis heute leide ich noch unter einer postnarzisstischen Belastungsstörung. In meinem Umfeld ist die Schizophrenie ein großes Thema, aber zum Schutz der Beteiligten möchte ich das nicht näher ausführen. Ich weiß nur, wie es ist, einen Betroffenen im nahen Umfeld zu haben und kenne eben auch die damit verbundenen Probleme, die auftauchen können.

Lotar Martin Kamm: Wie empfindest du die Reaktion von Fachärzten zu diesem Thema? Allesamt fragwürdig, zumal es genügend Ungereimtheiten im Kontext zur Pharmalobby gibt, wer sich näher mit Psycho-Pharmaka beschäftigt hat, wird’s wohl eher bestätigen? Mit einer Schwarz-Weiß-Argumentation kommt man schnell an die Grenzen, oder?

Mia Lada-Klein: Schwarz-weiß Denken ist immer schlecht. Ich lehne Medikamente nicht ab. Ich nehme augenblicklich keine, aber ich habe lange Zeit welche genommen. Sie können helfen, aber sie können alles auch schlimmer machen. Ich denke gerade bei der Schizophrenie sind Medikamente in einem bestimmten Stadium wichtig und ich bin froh, dass es diese gibt. Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Das denke ich. Und zudem denke ich auch, dass neu nicht gleich besser ist. Jeder muss das für sich entscheiden. Jeder sollte das tun, was ihm/ihr hilft. Es gibt beim Heilungsweg kein richtig oder falsch. Es ist etwas Individuelles.

Fachärzte sind eben auch nur Menschen. Menschen machen auch mal Fehler und eben nicht alles richtig. Man sollte sich also nicht nur auf Ärzte verlassen. Allerdings ist ein guter Arzt unheimlich wichtig. Gerade in der Therapie ist es wichtig, dass man einen guten und kompetenten Psychiater, Psychotherapeuten oder Psychologen an der Seite hat.

Lotar Martin Kamm: Jetzt haben wir einiges hier erfahren dürfen, Zeit auch mal deine Internetpräsenz weiterzugeben, wer vertieft deine Ausführungen erleben mag. Zum einen gibt es in deinem You-Tube-Kanal bereits 12 Beiträge, darüber hinaus findet man dich bei Instagram sowie auch im Facebook unter „Feel_me“. Pausierst du derzeit oder machst du weiter?

Mia Lada-Klein: Ich bin fast ständig mit dem Projekt beschäftigt. Ich poste regelmäßig bei Instagram und versuche auch regelmäßig neuen Input für meinen YouTube-Kanal zu erstellen. Mittlerweile gibt es auf meinem Kanal 23 Videos!

Lotar Martin Kamm: Am Schluß noch gerne ich dir die Möglichkeit geben möchte, das zu äußern, was ich dich nicht zu fragen vermochte oder was du ergänzen möchtest.

Mia Lada-Klein: Zudem darf sich gerne jeder bei mir melden, der Teil der Initiative werden möchte. Jeder darf seine Geschichte erzählen. Psychische Erkrankungen haben viele Gesichter und Stimmen. Ich bin nur eine davon.

Lotar Martin Kamm: Vielen lieben Dank für deine erschöpfenden Antworten, die dennoch nur einen Teil wiedergeben können. Sicherlich hast du manch einen nachdenklich stimmen oder gar weiterhelfen können.

Nochmal Links von Mia-Lada-Klein:

Instagram und Blog:

https://www.instagram.com/miasraum/

https://mia-lada-klein.com/

Antistigma Initiative Feel_me:

https://www.instagram.com/antistigma_initiative_feel_me/

YouTube Mia Lada-Klein Feel_me:

https://www.youtube.com/results?search_query=MIa+Lada_klein+Feel_me

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Ene, mene, muh – und raus bist du

Wenn Trump wie ein kleener Junge plärrt

Es überlebt keinesfalls ein Jeck, wenn nicht funzt der geringste Gag, schließlich verdient der damit sein Brot, denn selbst in höchster Not braucht er stets sein Publikum, eben drum. Wie hast du das jetzt bloß gemeint? Ich sag’s dir gern, weil es sich so gut reimt.

Neulich hat jener Trump ganz trotzig gesagt, er würde gehen, wenn er gegen Biden verliere. Dies soll ein Versprechen sein, meinte er ganz betagt, man würde schon sehen, wer am Ende kriecht dahin auf alle Viere. Oh, wie fein. Da reibt sich manch Ami bestimmt die Hände, das wäre dann Trumps Ende.

Die Welt könnte wieder beruhigt aufatmen, verschnaufen, Schluß mit Haare raufen oder gar Koma saufen. Es ginge dann wieder seinen gewohnten Gang, Weltpolitik zieht endlich an einem Strang. Man wird ja wohl noch träumen dürfen, statt sorgenvoll voller Mißmut Saures zu schlürfen. Mensch mag allzuoft schier verzweifeln, statt ein bißchen Optimismus anzuhäufen.

Schlimm genug, was jener Humpty-Trumpty uns allen bisherig zugemutet hat, vom Betrug bis hin zu jenem miesen Patt, was gar das Militär auf dem Plane ruft. So ein Schuft! Konnte man solch Gebaren eigentlich vor Jahren voraussehen, daß dies alles durfte nonchalant geschehen? Mit ein wenig Verstand wußte das jeder im Land, schließlich gab es schon genügend Zeichen, die entscheidend stellten gewisse Weichen.

Rassismus und rechter Größenwahn bahnten sich daher schnell an, jetzt waren diese bösen Geister erneut dran. Mit Zufall hat dies gar nichts zu tun, jene Kräfte werden nicht im Geringsten ruhen, bis sie ihre Macht etabliert haben. Noch Fragen?

Ablenkung dienlich fürs Volk schnell zelebriert, Hauptsache nach außen manch einer verliert. In Wirklichkeit läuft vieles nach Plan, das paßt bestimmten Herrschaften in den Kram. Doch ein Restrisiko sei dennoch vorhanden, ob das tatsächlich alle verstanden? Per Fake News und manch andere Taktik versucht jener Trump sein erneutes Glück. Welch billiger Trick! Wieder gehen manch Wähler ihm auf den Leim, das gibt ihm etliche Stimmen, wie gemein. Kann er dadurch wiedergewinnen?

In wenigen Wochen wissen wir mehr denn je, ach wär das schee, wenn The Donald dürfte seinen Hut nehmen, schluß mit Fremdschämen, Amerika wäre dann wieder befreit, dürfte in nächster Zeit all die Scherben auflesen. Kein Handelskrieg mehr mit den Chinesen, in Europa hat man wieder Zeit für eigene Probleme, es lauern dort ohnehin genug Rechtsextreme.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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