Chaos wider Verschwörung – auf dem Boden der Tatsachen

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Ein letztes Aufbäumen des Faschismus letztendlich das Ende des Kapitalismus?

Mittendrin im Geschehen einer historischen Schnellebigkeit, die dem Zeitgeist durchaus gerecht wird, den Mensch selbst erschaffen hat aufgrund dessen Gier nach Reichtum und ewigem Leben. Beides verträgt sich allerdings nicht, hat schon seit jeher für Krieg und Elend gesorgt. Schwerlich begreifbar für diejenigen, die wohlbehütet ein sorgloses Dasein sich gönnen.

Natürlich kann man einfach den Verlauf der Gegenwart hinnehmen, vielleicht noch ein wenig hinterfragen oder aber sich fallen lassen in den Rausch etlicher Fanatiker, die obendrein sich in Verschwörungsgehabe verstricken, um eigene Machtverhältnisse durchzusetzen. Analytiker und scharfe Beobachter haben das Nachsehen, wenn sie an die nüchterne Realität erinnern. Entweder sie werden als systemtreu diffamiert oder haßerfüllt beschimpft, was wiederrum einem wieder wachsenden Faschismus dient, den wir eigentlich überwinden wollten.

In Belarus ringt Europas offizieller letzter Diktator mit seiner jahrzehntelangen Macht, während in anderen Ländern Despoten es versuchen, geschickter anzustellen. Auch diese werden am Ende scheitern, da Mensch keinen Bedarf mehr sieht, ihnen zu folgen. Ein letztes Aufbäumen loyal-treuer Ergebenheit meinen jene Gleichgesinnten an den Tag legen zu wollen, die den rechtsradikalen Weg einschlagen. Eine Minderheit, die grölend durch Straßen zieht, sie seien das Volk.

Parallel versuchen selbsternannte Heldenfiguren mit ihren Wahnvorstellungen Verunsicherte zu mobilisieren, gerade in Krisen ganz besonders. Das Muster kennt man aber schon, mit ganz wenig Verstand entlarvt, halten sich deren Hirngespinste nur kurzfristig. Namen seien hierbei nicht genannt, um ihnen keine Möglichkeit der Werbung einzuräumen. Meinungsfreiheit sollte in dem Moment ein jähes Ende haben, wenn beleidigend gedroht wird. Dazu zögert die verantwortliche Politik noch hierzulande. Sie macht sich damit zum Mittäter und ist daher abzuwählen.

Mit diesen Verschwörungsszenarien entsteht ein gewolltes Chaos, beste Voraussetzung, um Unsicherheit zu streuen. Wer aber genauer beobachtet, bleibt auf dem Boden der Tatsachen. Es verhallen jene Rufe nach der Lügenpresse als simples Konstrukt, welches sich nicht bewähren kann. Wer die Presse und Medien verunglimpft, will selbst die eigene Macht damit erlangen, um anschließend altbekannten Faschismus aufleben zu lassen.

Der Groß- oder Raubtierkapitalismus hat ausgesorgt, führt gleichwohl ins Chaos, in  Zerstörung, von der Mutter Erde und die Natur ein trauriges Lied singen können. Nur Mensch ignoriert das lang genug, ob aus Verzweiflung, Geduld, Unwissen oder Mittäterschaft. Er läßt das zu. Beendet er nicht jene Entwicklung, sorgt deren Wesen dafür, daß am Ende die Menschheit sich und alles vernichtet. Wollen wir das wirklich?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Alles Maskerade

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Hinter der geschönten Fassade,
alles eine verlogene Maskerade,
alles eine riesige Schau,
Gockel macht auf Pfau,
oder Pfau auf Gockel,
ein Pfuidockel.

Günstig ist das Klima,
Welt dem Ende nah,
Pilze aus Boden schießen,
sie Feuchtigkeit genießen,
aus Erkenntnis wird Palaver,
Besserwissers Wortkadaver.

Pfuidockel in allen Ecken,
erschnüffeln dunkle Flecken,
reagieren sehr empfindlich,
trotzig spielen sie Opfer, kindlich,
Einfältigkeit ist ihnen eigen,
zwingen andere zu schweigen.

Unsere Zeit ist nun gekommen,
hatt‘s ein jeder vernommen,
brüllt’s durch Städte, Gassen,
seid bereit, Wissen zu verlassen.
Sind wir dümmer als ein Boot,
sie sinken nicht, das weiß jeder Idiot.

Aber uns erzählt man ständig,
wer kann‘s noch auswendig?
Willst du ins Wasser, lerne schwimmen.
Lüge ist’s, rufen der Narren Stimmen.
Hinter der Maske verbirgt sich Vergessen,
prahlerisch und selbstversessen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Front gegen The Donald wächst kontinuierlich

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Herzogin Meghan macht sich stark

Je näher der Termin zur US-Präsidentschaftswahl rückt, umso deutlicher wird die Notwendigkeit, diese Wahl zu Ungunsten von Donald Trump zu entscheiden. Gerade weil The Donald in narzißtischer Höchstform aufläuft, muß ihm explizit mit Nachdruck begegnet werden.

Warum sollten das nicht genau jene praktizieren, die sowieso im Fokus einer breit angelegten Kritik stehen wie die Herzogin Meghan, der man übelnimmt, daß sie sich vom britischen Königshaus abwandte. Herzogin Meghans versteckte Kritik an Trump läßt tief blicken, zumal sie viel eher unverblümt mit deutlicher Vehemenz erfolgt, die einmal mehr aufzeigt, was sie von Trump hält. Gut so.

Michelle Obamas „When we all vote“ zeigt Wirkung

Die vor zwei Jahren gegründete Initiative der ehemaligen First Lady nutzt jetzt auch Herzogin Meghan für  ihre Zwecke, Frauen zu ermutigen, unbedingt sich an dieser wichtigen Wahl aktiv zu beteiligen. Selbstverständlich können sie etwas verändern, wie die 39-Jährige betont.

Ein gewisser Shitstorm gegen Meghan in den Social Media ließ nicht lange auf sich warten, jedoch kann diese durchaus souverän damit umgehen, schließlich haben ihr manche Briten bis heute nicht verziehen, daß sie zusammen mit Prinz Harry in ihre alte Heimat nach Kalifornien zog.

Facebook und Google kündigen besondere Maßnahmen an

Und zwar um gewappnet zu sein, wenn der noch amtierende Präsident Trump verkündet, er habe die Wahl gewonnen oder diese unterliege einer Fälschung. Dabei bezog sich Trump zum wiederholten Male darauf, daß die Briefwahl genügend Spielraum hätte, um betrügerisch die Wahl zu beeinflussen, ohne seinerseits einen Beweis anzuführen. Das paßt mal wieder zu ihm. Hauptsache lamentieren, spalten und wüten, in der Hoffnung es bleibe genügend „kleben“ bei verunsicherten Wählern.

Ergebnis der Präsidentschaftswahl wird „vielleicht nie“ feststehen, so der Einwand von Trump. Er möchte ziemlich offensichtlich Nägel mit Köpfen machen, seinen Sessel unter allen Umständen nicht räumen, komme, was wolle, er „verteidigt“ sein Weißes Haus. Wenigstens scheinen die sozialen Plattformen die Brisanz zu begreifen, die da auf uns zukommt. Ob es auch umgesetzt wird, wissen wir spätestens nach der US-Wahl.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Ihr Charakter war ihr Name

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Sie nannte sich Christin,
die allzeit flotte Bedien‘
in der Kneipe der Altstadt,
die immer geöffnet hat,
ihr Dienst von neun bis vier,
ohne Pause servierte sie hier,
hochgesteckte blaue Haare,
ein Haarschnitt alle Jubeljahre,
behängt mit Ketten, Ohrringen,
es klimperte beim Bringen
der Getränke, Speisen, Rechnung,
die Christin war Bedienung,
als ich in den Kindegarten kam,
später klärte sie ohne jede Scham
uns Teenies auf, über Sex, die Welt,
übers Leben wie es ihr gefällt,
keinen Büstenhalter, kurze Röcke,
auf Sittsamkeit hatte sie keine Böcke,
tiefer Ausschnitt, wache Augen,
nie vor der Realität wegschauen,
ein Springinsfeld bis ins hohe Alter,
stets ihr eigener Lebensverwalter,
sie hieß wirklich Christin,
sie war eine wehrhafte Christin.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Hundeführerschein weiterhin nicht bundesweit eingeführt

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Bürokratische Gängelung oder unbedingt notwendig?

Wer hat sie nicht schon mal gelesen oder im Fernsehen die Berichte gesehen über die tragischen Folgen von zubeißenden Hunden, deren Herrchen und Frauchen unfähig waren, dies zu verhindern? Besonders großes Bedauern gilt dabei natürlich den Kindern.

Somit rückt die Thematik der Hundeerziehung vielfach in den Vordergrund. Aber welcher Hundebesitzer zeigt schon genug Einsichtigkeit, einen solchen Schritt zu wagen? Dabei würde er allerdings von Beginn an sich, seinem Hund und vor allem der Umwelt einen  großen Dienst erweisen. Guterzogene Hunde garantieren zumindest ein wesentlich höheres Maß an Sicherheit, als wenn die Vierbeiner urplötzlich unkontrolliert um sich beißen.

Hundeerziehung eine einfache Handhabung?

Gänzlich ohne professionelle Beratung kann niemand ernsthaft behaupten, er könne seinen Hund einfach mal so erziehen. Die Möglichkeiten vieles dabei verkehrt zu machen, zeigen sich allerspätestens beim ersten ernsthaften Vorfall, wenn der eigene Hund so gar nicht mehr hören will.

Jeder Hundebesitzer und vor allem diejenigen, die sich noch einen anschaffen wollen, sollten sich darüber im Klaren sein, welchen Hund sie sich da aneignen. Von den weltweit ca. 800 Hunderassen unterscheiden wir zwischen zehn Gruppen. Die sogenannte FCI Fédération Cynologique Internationale hat 339 Hunderassen anerkannt, deren Systematik zwischen Hütehunde, Pinscher und Schnauzer, Terrier, Dachshunde, Spitze, Lauf- und Schweißhunde, Vorstehhunde, Apportierhunde-Stöberhunde-Wasserhunde, Gesellschaftshunde sowie Begleithunde und Windhunde unterscheidet. Hierbei differenzieren die Angelsachsen wiederum anders.

Wer die Erziehung seines Hundes wirklich ernst nimmt, kommt nicht drum herum, eine Hundeschule aufzusuchen. Das macht unbedingt Sinn, wobei dort die gut ausgebildeten Trainer gleichzeitig die Gefahren und Macken des einzelnen Hundeindividuums viel besser erkennen können, zusammen mit dem Hundebesitzer genau daran arbeiten werden.

Der Hundeführerschein notwendige Konsequenz aufgrund der Uneinsichtigkeit

Die meisten Hundebesitzer haben ihre vierbeinigen Mitbewohner nie eine Hundeerziehung angedeihen lassen, sie durften keine Hundeschule besuchen. Die oftmals irreführende Meinung in der Bevölkerung, wobei so manche Medien auch ihren Beitrag dazu geleistet haben, daß die sogenannten „Kampfhunde“ unbedingt klassifiziert werden sollten, und diese dann erhöhten Auflagen und Bestimmungen Folge zu leisten hätten, muß man als riesengroßen Unsinn bezeichnen.

Bis auf die ganz kleinen Hunde, die nicht wirklich eine große Gefahr darstellen, kann auch jeder andere Hund ohne weiteres zu einer gefährlichen Beißbedrohung werden. Selbstverständlich wird es noch dramatischer bei all jenen Hunden, die von Hause aus eher ein gewisses Aggressionspotential mitbringen, was wiederum mit dem langjährigen Zuchtverhalten und deren Aufgaben zu tun hat. Wenn dann Herrchen meint, es müsse solche Hunde antreiben, doch bitte schnellstens zuzubeißen, sie dabei sogar scharf macht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Tier genau das erfüllt. Natürlich kann ein wildgewordener Cocker Spaniel weniger ausrichten als ein Riesenschnauzer, dessen Beißdruck übrigens der höchste sein soll bei den Hunden, das sollte auch klar sein.

Da eben viele Hundebesitzer nicht freiwillig sich und ihren Hunden eine Hundeschule gönnen, kann nur der Gesetzgeber handeln. In Deutschland wurde somit in drei Bundesländern der Hundeführerschein eingeführt: in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Wobei in Niedersachsen eine Hintertür im Gesetzestext geschaffen wurde, so daß man nicht wirklich von einer Pflicht sprechen darf: Wer schon einen Hund besitzt, hat automatisch den Hundeführerschein. Die Hundeführerscheinabnahme erfolgt durch spezielle Tierärzte, Tierverhaltenstherapeuten und Hundeausbilder, die mit entsprechendem Fachwissen, den sogenannten BHV-Hundeführerschein abnehmen. BHV steht für den Berufsverband für Hundeerzieher/innen und Hundeberater/innen e.V. Bundesweit gibt es den Hundeführerschein allerdings immer noch nicht, eine Anerkennung findet daher nicht statt!

Hundeplage oder auch Nutzen?

Wenn wir die Hundedichte in Deutschland mit den anderen europäischen Ländern vergleichen, sind es hierzulande weniger, als manche meinen. Sie liegt bei 8,9 Prozent der Haushalte, während bei den französischen Nachbarn es stolze 38 Prozent sind. Von den rund 6 Millionen Hunden in Deutschland müssen wir auch die wichtige Rolle der Hunde als Sozialpartner berücksichtigen. Denken wir nur an die Therapiehunde, die unter anderem als Ergo-, Physio- und Psychotherapie  sowie in der Logopädie oder Heilpädagogik eingesetzt werden. So manchen Blindenhund werden Sie vielleicht auch schon im Straßengeschehen bemerkt haben.

Die Canidae, wie Hunde im Lateinischen bezeichnet werden, haben uns Menschen als Haushund vor rund 100.000 Jahren begonnen zu begleiten. Gönnen wir diesen Lebewesen ihr Dasein und lernen mit ihnen weiterhin friedlich auszukommen. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „So wie der Herr, so’s Gescherr.“ Sorgen wir „Herrchen und Frauchen“ dafür, unsere Hunde artgerecht zu halten und zu erziehen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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Russlands Herrschaftsgehabe soweit das Auge reicht

Despoten schalten ihre Gegner einfach aus

Im Grunde genommen hat sich in Russland gar nichts geändert. Ein nahtloser Übergang vom Zarismus zum angeblichen Kommunismus bis hin zu despotischer Herrschaft, die ein Wladimir Putin für sich bis ans Ende seiner Tage beansprucht. Wer sich ihm in den Weg stellt, wird schlichtweg entsorgt. Punkt.

Alexej Nawalny befindet sich auf der Intensivstation, wurde offenbar vergiftet. Mitnichten von irgendwelchen mafiösen Verbrechern im Hintergrund, sondern wahrscheinlich im Auftrag des Kreml. An Zufall sollte niemand glauben. Während im goldenen Westen noch wenigstens mit einer gewissen Cleverness regiert wird, meist in tatsächlichen Demokratien, handelt der russische Präsident äußerst effizient, eiskalt berechnend, seine Macht stets festigend, Menschenrechte ausschaltend.

Die russische Festung steht trotz etlicher Widrigkeiten

Dazu verhilft Putin das armselige, desaströse Verhalten Trumps, der in seiner Amtszeit dafür gesorgt hat, die USA erst recht zu schwächen. Wer eigene Bündnispartner dermaßen verprellt, obendrein sich mit der VR China unvorbereitet anlegt, kann nur noch scheitern. All das nützt dem russischen Präsidenten, der stetig seine eigene Macht ausbaute, nicht zufällig Trump mit dazu verhalf, die US-Präsidentschaft zu gewinnen. Er wird dies jetzt wiederholen, egal ob das Geheimdienste ermitteln oder nicht.

Die zunehmende Autokratie Russlands folgt einem gezielten Plan, der dem O-Ton sehr langem und somit alten Herrschaftsgehabe des größten Landes der Welt folgt. Während des Kalten Krieges gab es wenigstens ein globales Gleichgewicht der Machtverhältnisse. Mit dem Mauerfall und dem Ende des Kommunismus werden die Karten völlig neu gemischt.

Während am Ende die USA versagen, schafft es Putin, die Bedeutung Russlands zu stärken, selbst wenn guter Putin vs. bösem Westen ein verzerrtes Bild abgibt, letztlich profitiert der Despot im Kreml davon. Die Doktrin des alten KGB hat sich durchgesetzt, was zu erwarten war mit einem Wladimir Putin an der Spitze.

Sind Alexej Nawalnys Tage gezählt?

Putin duldet keine Opposition im Lande, die seine Macht gefährden könnte. Er wird sämtliche Register ziehen, dies zu verhindern. Insofern muß der Giftanschlag als überdeutliche Warnung verstanden werden. Selbstverständlich kann und wird Alexej Nawalny deshalb nicht nachgeben, sollte er den Giftanschlag überleben. Und wenn er dabei als Märtyrer stirbt. Das ist seine Option.

Sämtliche Putinisten, die diesen russischen Präsidenten glorifizieren, sollten damit eine entsprechende scharfe Kritik hinnehmen. Despoten sind demokratiefeindlich, handeln menschenverachtend und sind konsequent abzulehnen. Wer mit diesen sympathisiert, sitzt im selben Boot!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Zwischen den Zeilen

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Wenn ich einmal nicht mehr bin,
wo geht die weitere Reise hin?
Das ergibt doch keinen Sinn
so ganz ohne neuen Beginn.

Das Leben einmalig sein soll,
find ich keinesfalls wirklich doll.
Manch einem erscheint’s sinnvoll,
ein anderer hegt am Ende viel Groll.

Wenn ich einmal gehen muß,
so gänzlich ohne Verdruß,
dann kommt der große Schluß?
Was für ein blöder Stuß!

Der Tod letztlich nur eine Schwelle,
rückt dem Leben am Ende auf die Pelle.
Nur mal so auf die Schnelle,
es gibt keine Zufälle.

Wenn ich einmal nicht mehr will,
weil zu viel dieser Lebensdrill,
das klingt vielleicht ein wenig schrill,
erwartet mich ein neues Ziel.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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