Lockerungen und Maskenpflicht in Deutschland

https://pixabay.com/de/illustrations/masken-entfernung-5025491/

Bild von Markéta Machová auf Pixabay

Das Risiko schwingt dennoch mit

And the winner is Verharmlosung zusammen mit zunehmendem Leichtsinn. Allen voran jene Querfront mit Rechtsradikalen und Verschwörungstheoretikern, die das Ganze noch mit viel Nachdruck zur Verunsicherung vorantreiben. Ausgerechnet Sachsen bewies besonders wenig Sensibilität mit jener gerichtlichen Zustimmung, die Pegida öffentlich auftreten zu lassen.

Wenigstens folgt auf dem Fuße die Maskenpflicht in ganz Deutschland. Bis zuletzt hatte Bremen noch gezögert, lenkte aber schließlich ein. Seit 22. April besteht in Sachsen die Maskenpflicht, als Schlußlicht wird am Mittwoch, dem 29. April, Schleswig-Holstein sie besiegeln, für die meisten Bundesländer gilt sie ab Montag, dem 27. April. Doch reichen diese Maßnahmen tatsächlich aus?

Deutschland zwischen Musterhaftigkeit und Leichtsinn

Es steht die berechtigte Sorge im Raum, ob die stückweise Öffnung der Geschäfte, das langsame Hochfahren des Schulbetriebes nicht doch verfrüht erfolgt. Mit Panik oder Hysterie haben solche Bedenken nichts zu tun, sondern viel eher mit gebotener Vorsicht. Dabei sollte man nicht außer acht lassen, daß immer noch zu wenige Kenntnisse über Covid-19 vorliegen, was das Virus an Folgeschäden obendrein anrichten kann.

Wenn schon der Virologe Christian Drosten Bedenken hat, „Deutschland verspielt vielleicht seinen Vorsprung“, sollte man das sehr ernst nehmen.  Zieht man noch ein leichtsinnigeres zu beobachtendes Verhalten im Umgang untereinander in Betracht, schaut es noch weniger günstig aus. Manche Zeitgenossen ignorieren schlichtweg social distance, was durchaus als kriminell gewertet werden muß.

Eine Annäherung zur Reprodutionszahl 1,0 gar noch wahrscheinlicher

Niemand will den Teufel an die Wand malen, schließlich hat sich der Großteil der Bevölkerung hierzulande bisherig ziemlich besonnen verhalten trotz jener widrigen Stimmen, die das Coronavirus eher ins Lächerliche ziehen. Doch diejenigen könnten mit der Einführung der Maskenpflicht das Faß zum Überlaufen bringen. Wer sich dann weiterhin weigert, wird sofort erkannt.

Umso problematischer für Ordnungskräfte, die verstärkt ahnden werden müssen, damit kein aufkommendes Desaster entsteht. Keine leichte Aufgabe in dieser Situation, zumal die Nerven vielfach ohnehin blank liegen. Dabei einen besonnenen Überblick zu behalten, bringt eine zusätzliche Herausforderung mit sich. Am Ende schwebt die Gefahr, daß gar die Reproduktionszahl die 1,0 übersteigt, was niemand wirklich möchte.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

Veröffentlicht unter Quergedachtes | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

Längs verstreut

https://pixabay.com/de/photos/haus-fassade-feld-ehemalige-weg-3732927/

pixabay.com

Längs verstreute Gedanken
Samenblüten
Erinnerungsbrücken
von flüchtigen Wörtern
davongetragen
verworfene Ideen
quellende Brösel
übersprudeln
das Gewesene
jeder Weg
neue Flugbahnen
manchmal lese ich auf
beginne zu sammeln
schmücke
mein geistiges Haus
halte sie gefangen
Tränen fließen
Gefühle zu tränken
längs verstreute Gedanken
Samenblüten
Erinnerungsbrücken
von befreien Silben
davongetragen

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

So viel Geduld für Polen und Ungarn, Frau von der Leyen?

Terry Reintkes Forderung völlig berechtigt

Eigentlich kann man jene Frage ad absurdem führen, zumal gerade eine Ursula von der Leyen jedwede Verantwortung von sich schiebt, keinerlei Notwendigkeit sieht, ihr Verhalten auch nur ansatzweise zu überdenken. Hat doch bisherig prima geklappt ihr politischer Werdegang, Hauptsache bestimmte Posten erreichen, das wirkt förderlich für die eigene Karriere.

Weniger zufrieden urteilt die stellvertretende Vorsitzende der Grünen/EFA, Terry Reintke, in dem sie sich beklagt, „Von der Leyen sei der Bremsklotz“, weil diese einfach stillhalte, inwieweit Polen und Ungarn die Corona-Krise für eigene Zwecke ausnutzen. Das kommt uns doch ziemlich bekannt vor, oder? Die Albrecht-Tochter hat schon des Öfteren in jener Rolle geglänzt.

Im T-Online-Interview wird Terry Reintke sehr deutlich

Das kann und sollte man der jungen Europaabgeordneten keineswegs verdenken. Ganz im Gegenteil, völlig zu Recht kritisiert sie die gezielten Versuche seitens der Polen und Ungarn, in der Corona-Krise politische Oberhand für eigene Zwecke zu gewinnen, dahingehend, jedwede Proteste die eben nicht stattfinden dürfen, zu umgehen. In Polen eine Verschärfung des Abtreibungsrechts hin zu einem faktischen Verbot und in Ungarn die Alleinherrschaft eines Herrn Orbán mittels der Notstandsgesetze.

Von der Leyens Verständnis und Innehalten Polen und Ungarn gegenüber löst bei Terry Reintke natürlich Kopfschütteln aus, eine EU-Kommission, die eben nicht entschlossen handelt, sondern jene europäischen Alleingänge durch Verharren duldet, wird unglaubwürdig, an dessen Spitze erst recht jene EU-Kommissionspräsidentin.

Wieviel Kritik braucht’s denn noch?

Gegen Windmühlen kämpfen, macht nicht viel Sinn. Wer schon eine Hannover-Connection nicht bezwingen kann, kommt erst recht nicht weiter beim Versuch, die EU-Politik anzumahnen. Von der Leyen hat’s geschafft, vergeblich hatten sich manche aufgerafft, sie zu stoppen. Das kannst du nicht mehr toppen. Obendrein mit dermaßen vielen Vorschußlorbeeren, als Anfang Dezember des letzten Jahres die neuen Chefs in der EU übernahmen.

Vorneweg die deutsche Ursula, alles klar?! Es braucht daher wesentlich mehr Kritik und Gegenwind, der vielleicht doch noch Windmühlen zum Wanken bringt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, schließlich wollen wir kein desolates Europa, wo Nationalismus wieder einkehrt. Was Polen und Ungarn sich erlauben, das geht zu weit! Höchste Zeit, Ursula von der Leyen wesentlich deutlicher anzumahnen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

Veröffentlicht unter Quergedachtes | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Anziehungskraft bedingt Fliehkraft

https://pixabay.com/de/photos/klassenzimmer-schule-schreibtische-1910014/

pixabay.com

Der Tag, an dem die Sonne auf den Tisch fiel,
meine Gefühle keine Schatten mehr erkannten,
brannten die Ängste im eisigen Feuer nieder,
den Kaugummi habe ich 1972 unter der Schulbank,
Physikraum, zweite Reihe, Fenster, kleben lassen,
er, der streichelbare Trostspender über Wochen,
widersetzte sich standhaft der Anziehungskraft
gegenüber dem Fach und dem Herrn Lehrer Gerber,
sie hieß Frau Weber, meine Furcht vor Entdeckung,
sie putze, sie schruppte, sie schabte, sie saugte,
gründlich, übergründlich, sie, die perfekte Ordnung
fand alle Missetaten, ihr Gespür für jeden Fleck,
fehlgeleitete Merksätze zogen sie magnetisch an,
war nicht von dieser Welt, war magisch pedantisch,
bis die Sonne sich erbarmte, erhellend gesetzlich,
nachprüfbar, aus der Befreiung erwuchs ein Himmel,
eine Ansammlung von klobigen Kaugummisteinchen,
sogar Zitronenbonbons hielten dem Experiment stand,
unter meinem Tisch, Physikraum, zweite Reihe, Fenster,
das Chaos gegen die Anziehungskraft blieb verschont,
nur Eingeweihte kennen den Trick der stillen Trägheit,
sie wissen nur Reibung bringt Leere wieder in Fahrt,
Anziehungskraft bedingt Fliehkraft, war zu lesen,
mein Himmel während des Schuljahres durfte fliegen.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Corona-Krise längst nicht überstanden

pixabay.com

Leichtsinn macht sich breit

Dabei sollte man zugleich vorneweg ganz besonders Rechtsradikale als auch die Querfront-Bewegung scharf angehen, denen nichts Besseres einfällt, als das Virus zu verharmlosen. Obendrein sorgt ein US-Präsident gleichwohl für Verunsicherung, lenkt von eigenen Verfehlungen ab, um die Gefahr des Coronavirus der Lächerlichkeit preiszugeben.

Nur allzu verständlich, daß die Bundeskanzlerin sich über „Öffnungsdiskussions-Orgien“ ärgert, die sind alles andere als zielführend, sorgen vehement für zusätzlich leichtsinniges Verhalten. Anstatt die Menschen sich mal verdeutlichen, daß nicht grundlos Deutschland noch eine wesentlich geringere Todesrate als manch andere europäischen Nachbarn verzeichnet, werden die verordneten Maßnahmen mal wieder in Frage gestellt.

Doch das hilft keineswegs aus der Krise, ganz im Gegenteil, es kann ziemlich schnell die sich abflachende Infizierungskurve wieder nach oben treiben, was wirklich niemand gebrauchen dürfte. Klammern wir mal diejenigen aus, die unbelehrbar den Verheißungen jener Skeptiker auf den Leim gehen, das bringt ohnehin nichts. Wer Verschwörungstheorien bedingungslos hinterherhechelt, dem kann man sowieso nicht mehr helfen. Da ist dann Hopfen und Malz verloren.

Bereits am 30. April steht der nächste Termin an, wenn Frau Merkel, Bund und Länder über weitere Schritte verhandeln. Unterlassen dabei etliche gebotene Regeln, die bisher im Sinne aller gut befolgt wurden, wäre dies ein dramatischer Rückschlag, würde die sogenannte Reproduktionszahl wieder ansteigen, je weiter sie unter 1,0 sinkt, umso besser. Bereits bei einem Anstieg auf 1,1 würde unser Gesundheitssystem im Oktober seine Leistungsgrenze erreichen.

Das kann und darf es daher nicht sein, daß eine Minderheit die Mehrheit unserer Bevölkerung durch leichtsinniges oder gar ignorantes Verhalten gefährdet. Das ist das Gebot der Stunde! Jener fatale Egoismus, den ganz besonders vorneweg ein Donald Trump mittels seines Verhaltens zur Schau stellt, kostet am Ende etliche Menschenleben. Eine tragische Entwicklung, die durch nichts zu rechtfertigen ist.

Selbstverständlich gilt weiterhin, Rücksichtslosigkeit die rote Karte zu zeigen. Dabei sollte man allerdings wesentlich strenger vorgehen, die Bußgelder sind ganz offensichtlich noch viel zu gering, leider dürfen jene boshaften Ignoranten weiterhin mit Fake News Menschen verunsichern, die dann selber leichtsinnig sich und andere in Gefahr bringen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

Veröffentlicht unter Meinung | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

In Sand geschrieben

https://pixabay.com/de/photos/sand-kreise-sun-licht-inspiration-1442624/

pixabay.com

Sand zermalmte zwischen den Zähnen
zu staubigen auffliegenden Wortflocken,
leicht krümelig rieben sie Pein in Poren,
Schmerz schrieb sich ein, krakelig fein,
vergiß das Ende nicht, es erst vereint
mit dem Anfang zum unendlichen Kreis.

Sand knirschte zwischen den Zeilen,
formte Spuren auf weichem Grund,
prägende Eitelkeiten in den Zeichen,
eine unnötige Selbstverherrlichung,
Partikel sind nicht beugbar, ihr Wissen,
Reibung der Vielfalt schließt den Kreis.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Reinkarnation zwischen Ablehnung, Glauben und wissenschaftlicher Erklärung

Mehrere Leben tatsächlich so abwegig?

Kaum ein Phänomen beschäftigt die Menschheit mehr als das Wesen der Reinkarnation, die mit dem Tod und Wanderung der Seele verbundene Wiedergeburt, wo der Geist selbst einen neuen Körper sich aussucht, um diesen zu beseelen. Selbst wenn insbesondere die christlichen Kirchen die Reinkarnation brüsk ablehnen, meinen, sie hätte innerhalb ihrer Glaubensrichtung nie eine Rolle gespielt: Es gibt keine große Weltreligion, noch kaum eine Naturreligion, in der die Wiedergeburt in Frage gestellt wird.

Sondern ganz im Gegenteil, das uralte Wissen und die ständig gesammelten Erfahrungen, die sich über die Jahrtausende hinweg nicht verbannen ließen, weltweit betrachtet wahrscheinlich die Mehrheit der Menschheit sie als gegeben akzeptiert, lassen eine Ahnung von der Brisanz dieser Thematik anklingen, die sich zwischen Ablehnung, Glauben und wissenschaftlicher Erklärung abspielt.

Verantwortungslosigkeit entzaubert – Mystik auf dem Prüfstand

Die Reinkarnation beschäftigte nach den sicherlich vorhandenen Urzeiten weit vor sogenannter Antike spätestens im alten Griechenland allen voran Pythagoras, Empedokles und Platon, hingegen Aristoteles ein entschiedener Gegner dieses Urwissens war. Interessant in diesem Zusammenhang, da er ganz besonders auf die Trennung der Wissenschaften akribisch bestand, was viel später gerade die Physik wieder aufhob als „verbindende Wissenschaft“, die noch am ehesten signalisierte, über den Tellerrand zu schauen, parapsychologische Phänomene zumindest nicht gänzlich auszuschließen.

Während ganz besonders gern kritische Gegner, auch innerhalb der christlichen Kirche, die Reinkarnationslehre damit abtun, diese mache es sich zu einfach, in dem jedwede Verantwortung auf diese Weise aufs nächste Leben verschoben werden könne, um im hiesigen Leben sich damit alles zu erlauben, verkennen sie das Wesen des Karmas wohl gänzlich. Denn was man heute tut, wird durchaus Konsequenzen spätestens in einem der nächsten Leben haben. Insofern gibt es ganz im Gegenteil kein Entrinnen unüberlegter Handlungen, was jedwede Verantwortungslosigkeit viel eher entzaubert, hingegen nach einhergehender Reue und kurzer Beichte beim Pfarrer schnell die Sünden vergeben werden, weil ein barmherziger, verzeihender Gott dies angeblich leiste.

Daher müssen wir uns gar nicht wundern, daß die gesamte Mystik, die neuentflammte Esoterik bis hin zur Reinkarnation auf dem Prüfstand christlich geprägter Gesellschaften sich zu unterziehen hat. Alles was nicht im Kontext einer vorgefaßten, allgemein verbindlichen Meinung paßt, wird kategorisch abgelehnt, zumal eine Beweisbarkeit sehr selten möglich. Worin liegt das oder besser hinterfragt: Wer hat ein Interesse, das Wissen um die Reinkarnation möglichst klein zu halten, gar zu verhöhnen?

Unsere Psyche schützt uns – in den Tiefen unseres Urwissens

Ehrliche, genau beobachtende und vor allem vorurteilsfreie Eltern werden bestätigen, daß viele ihre Kinder im frühen Alter gewisse Albträume hatten, welche sie sich nicht erklären konnten, bis hin zu detaillierten Schilderungen über Begebenheiten, die auf Erfahrungen zurückzuführen sind, keineswegs der Phantasie entsprechen können, sondern höchstwahrscheinlich „Erinnerungen oder Rückkopplungen“ längst vergangener Vorleben entspringen. „Wir trinken das Wasser des Vergessens“ lautet eine alte Redewendung, die nicht zufällig verfaßt, befinden wir uns doch alle wohlgeborgen im Mutterleib vor unserer Geburt und trinken dabei das Fruchtwasser, eben das Wasser des Vergessens. Wir würden schier wahnsinnig werden, hätten wir noch das gesamte Wissen all unserer Vorleben.

Somit schützt unsere Psyche uns bei diesem Vorgang. Dennoch dringt manchmal etwas nach außen, möchten uns solche Erlebnisse aus vergangenen Zeiten eine Botschaft vermitteln, ob diese nun gedeutet wird oder nicht, bleibt mal dahingestellt. Und wer sich auf die Reise in den Tiefen unseres Urwissens begibt, was durchaus vorhanden, z.B. per Rückführungen, sollte sich gut darauf vorbereiten, weil nicht jedermanns Sache sein mag. Bei all diesen Überlegungen schwingt bereits die Akzeptanz mit, nicht der Glauben, da Glauben gleich Nichtwissen bedeutet, die Reinkarnation als gegeben zu betrachten. Wobei direkt die nächste Frage sich anknüpft: Wie kann man wissen, was weder bewiesen noch selbst spürbar erlebt?

Indizien zur Reinkarnation im Diskurs breiter Ablehnung

Natürlich gab es auch Fallstudien zur Reinkarnation, wie z.B. das aufsehenerregende Schicksal der beiden Schwestern Jacqueline und Joanna Pollock, die von einem Auto getötet, aber schon ein gutes Jahr später als Zwillinge wiedergeboren wurden, wie sich anhand etlicher Indizien recht glaubwürdig herausstellte. Diesem sowie vielen anderen Fällen nahm sich der wohl bekannteste Reinkarnationsforscher, der kanadische Psychiater Ian Stevenson an.

Ob ein Johann Wolfgang von Goethe, ein Hermann Hesse, ein Rudolf Steiner, dem Gründer der Anthroposophie, die von der Reinkarnation überzeugt waren oder ein Thorwald Dethlefsen, der insbesondere hierzulande die Wiedergeburt popularisierte, die Kirche trat ihr vehement stets entgegen, was daher auch in einen Diskurs breiter Ablehnung mündet. Das hat sehr viel mit Macht zu tun, kann man durchaus anmahnend anmerken. Denn nichts untergräbt eine gewisse Autorität mehr, als wenn ein Mensch sich mündig seines Verstandes bedienend, im hiesigen Leben verantwortungsvoll wohlüberlegt handelt, wissend, daß Karma nichts vergißt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Ungeklärtes

Veröffentlicht unter Ungeklärtes | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare