Olympia 2024 – ein politisches Resumee

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

Vorneweg muß unbedingt betont werden, die Spiele der XXXIII. Olympiade in Paris waren ein toller Erfolg Frankreichs, grausame Terroranschläge blieben aus, zum dritten Mal nach 1900, 1924 und hundert Jahre später bewies das wirtschaftlich zweitgrößte Land Europas seinen Charme.

Und doch ist nicht alles Gold, was glänzt, selbst wenn die USA als auch die VR China jeweils 40 Goldmedaillen gewannen, trotzdem die westliche Supermacht den ersten Platz erreichte mit 44 Silbermedaillen und 42 Bronzemedaillen, den Chinesen fehlten halt jeweils 17 bzw. 18 trotz oder gerade wegen etlicher Ungereimtheiten.

Propaganda zum Selbstzweck

Eigentlich nichts neues, ob wir gen Kalten Krieg schauen, Putins Ukraine-Invasion oder hier gen Xi Jinpings Machtspiel: Die Wut ist groß, titelt Patrick Diekmann für T-Online. Wobei sie völlig deplatziert eines explizit verdeutlicht, nämlich den uneingeschränkten Willen, den USA den Run abzulaufen, China offenbart sein wahres Gesicht, weder jüngst, eher schon deutlich länger, nur schauen etliche Akteure schlichtweg gezielt weg. Warum nur?

Angst kann es wohl nicht sein, denn die USA als größte Militärmacht ist der VR China weiterhin haushoch überlegen, allerdings fühlen sich diese vier Staaten, China, Russland, Indien und der Iran, dazu berufen, die Achse des Bösen den westlichen Demokratien entgegenzurichten, mit allen verfügbaren Mitteln, von Propaganda, Säbelrasseln, Cyberkriegen bishin zu Fakenews, von gezielter Einmischung mal ganz zu schweigen. Money Makes The World Go Round, der Kitt, der schlimmeres verhindern kann oder zunehmend die Welt gen Abgrund drängt, sollten Atomwaffen als letztes Mittel zum Einsatz kommen.

Zwei Supersportler – eine Farce par Excellence

Ob ein Wladimir Putin als Haudegen in der Halle, der jeden Kontrahenten per Judo auf die Matte legt oder ein Xi Jinping, der mal soeben einen Kilometer täglich schwimmt, beides darf getrost als Ente, als gezielte Propaganda gewertet werden fernab von der Realität. Exemplarisch allerdings, daß alle Autokraten, Despoten jeweils mittels ihres Unvermögens, ihrer Minderwertigkeitskomplexe, sich dadurch besonders profilieren mußten, um ihre Machtansprüche erst recht zu betonen.

23 chinesische Schwimmerinnen und Schwimmer werden Anfang 2021 bei einem nationalen Wettkampf in China positiv auf das Herzmittel Trimetazidin getestet, trotzdem wurden sie nicht gesperrt! Der globalen Anti-Doping-Agentur WADA gegenüber behauptete Peking, Trimetazidin sei versehentlich in das Essen eines Hotels gekommen. Sehr merkwürdig. Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt greift jene Ungereimtheit auf, Xi Jinping dreht den Spieß um und beschimpft per Staatsmedien und in Chinas sozialen Netzwerken daraufhin die deutsche Kritik. Simpler und offensichtlicher geht’s wohl kaum!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Kamala For President

Das Gesicht orangefahl, grau,
es fordert dich eine Frau,
da zeterst du, der Blonde Dolle,
plump, koste es, was wolle.

Hierbei er nun viel älter,
Kamala hat mehr Spendengelder,
es hülft ihm kein Rassismus,
er plappert ohnehin nur Stuß.

Dürfen wir für die Amis hoffen,
daß diese Wahl erneut doch offen?
Oder obsiegt am Ende der Populismus
vorprogrammiert zu allem Überfluß?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Verschwörungsgeschwafel und Antisemitismus Hand in Hand

Rechtskonservative im Gewand des Faschismus

Kaum hat Joe Biden seine Kandidatur aufgegeben, schon erleben wir aufgeregtes Stühlerücken und das Aufflammen altbekannter Verschwörungstheorien. George Soros muß mal wieder herhalten für den Inbegriff des Bösen. Er wittert eine Verschwörung, so Elon Musk über Bidens Rückzug. Das paßt zum Geschwafel jenes Blonden Dollen, nicht weiter verwunderlich, wer noch einen Restverstand besitzt.

Schon wird Kamala Harris angefeindet, sie sei keine Mutter und könne somit nicht den Job als Präsidentin ausüben. Na, da haben die Herren der Schöpfung den ultimativen Ton getroffen, sollen Frauen doch nach ihrer Fasson zurück zu Heim und Herd, dem Manne sei das Herrschen und letzte Wort bestimmt. Bloß keine globale Offenheit oder Entwicklung, ganz nach dem Muster konservativer Ideen. Wenn auch Christen mit einstimmen, gänzlich wider die Schöpfung selbst, die möchte nämlich per se Vielfalt, dann erst recht auf politischer Ebene. Hierzulande drei Jahrzehnte vortrefflich zu beobachten war, was das bedeutete.

Dem Faschismus mag dies nur recht und billig sein, zumal historisch betrachtet, stets das Großkapital selbst ihn gezielt ins Leben rief, um dessen Wünsche realisieren zu können. Wenn das Volk in Schach gehalten, besonders mittels gezieltem Spalten, – Putin läßt grüßen -, kann sich ungeniert jeder Despot bedienen, weil Kritik im Keim erstickt. Die Menschheit hat noch ihre Chance in verbleibenden Demokratien, diese Muster rechtzeitig zu entlarven, bevor sie sich erneut knebeln läßt. Aufgewacht!

Daß ein Elon Musk diesen Trump unterstützt, dürfte daher kaum verwundern. Allgemein lautet es zwar, Gegensätze würden sich anziehen, in diesem Fall Blödsinn. Beide haben eines sicherlich gemeinsam: Sie sind zutiefst psychopathisch unterwegs, unberechenbar und vielleicht gerade deshalb für viele Verunsicherte eine Heldenfigur, die man verehrt bishin zum Messias in der Gestalt des Blonden Dollen.

Insofern kann man getrost jedwede Logik auslassen, so daß auch Elon Musks Behauptungen rubbish sind, ihm selbst dienen, um sich seine eigene Welt schönzureden. Andererseits dienen solche Herren leider einem Antisemitismus, der gerade in Zeiten des Israel-Palästinenser-Konflikts alles andere als hilfreich sich entpuppt. Während Benjamin Netanjahu unbeirrt den Gazastreifen bombardieren läßt, verselbständigt sich der weltweite Antisemitismus, was keinesfalls im Sinne einer jüdischen Bevölkerung sein dürfte. Ein Dilemma. Wer daraus politisches Kapital sehen mag, der vermag gezielt heuchlerisch unterwegs sein.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung  

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Hingeguckt statt weggeduckt

Bloß keine Kritik,
das ist chic,
nicht nur hierzulande,
welch Schande,
in den USA
schreien sie Hurra,
wenn Trump spricht,
der neue, alte Präsi-Wicht.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten,
Herrschaftszeiten, gilt bei Weitem,
wer die Kohle in den Taschen,
hat stets Erfolg, einen raschen!
Drum merke dir, du Wähler,
nicht der Nenner, wichtig der Zähler.
Der blonde Dolle hat nen Freifahrtschein,
am Ende jedes Menschenrecht ist klein.

Übertriebene Hysterie oder Realität?
Wer pennt, kommt dann zu spät.
Demokratien bald schon eine Minderheit,
es ist weltweit mal wieder soweit.
Wir schauen weg, statt Widerstand zu leisten,
das wissen letztlich die allermeisten.
Mit Ignoranz lösen wir nicht diese Gefahr,
mitnichten als blökend verängstigte Schar.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Keine Macht den Fake News und gezielten Kriegen

Die Achse des Bösen bedroht unverhohlen die Menschheit

Zum Haare raufen, wer denn noch welche hat, um gleichzeitig festzustellen, wie dramatisch leichtsinnig Menschheit sich bekriegt, Mutter Erde mit Füßen tritt, obwohl unser Paradies auf Erden genug Platz und Ressourcen bereithält, wenn wir nur weise untereinander teilen würden. Von all dem hat sich das intelligenteste Wesen der Bosheit untergeordnet, die den Lauf der Zeit bestimmt!

Übertriebener Pessismismus oder viel eher eine realistische Einschätzung, was da auf uns alle zukommt, während gewisse Kräfte oder Mächte meinen, sie müßten ihren brutalen Herrschaftskurs fortsetzen? In anderen Worten, es schaut nicht gut aus.

Money Makes The World Go Round

Singt Liza Minelli im Song Money, Money, der im Film Cabaret von Bob Fosse zum Besten gegeben wurde. Sechs Jahre zuvor gab es den Song in der Orginalfassung des Musicals noch nicht. Insofern ein cleverer, simpler Hinweis auf die Rolle internationaler Geldflüsse in der Wirtschaft, was letztlich unser Weltendasein entscheidend bestimmt.

Anstatt die deutlichen Worte zu beherzigen, läßt Menschheit sich weiterhin auf der Nase herumtanzen, bestimmen eben die genannten Geldflüsse tatsächlich auch den politischen Lauf. Längst offenbahrt China sein wahres Gesicht mit Blick gen Weltherrschaft, was die USA vergeigt haben, wollen neue Mächte sich einverleiben. Dabei gilt es, sich willige Verbündete anzuschaffen, denken wir an Russland, Indien, den Iran oder Nordkorea.

Propaganda simples Mittel zum Zweck

Im Prinzip nichts Neues, ob die alten Römer oder die Nazis, neue Mächte setzen sie nonchalant für ihre Belange ein. Nach dem desaströsen Bombenanschlag in Kiew kämpft Russland jetzt gegen die Fakten, kurzerhand wird schlichtweg behauptet, eine ukrainische Abwehrrakete hätte die Schäden verursacht. Deutliche Stellungnahmen von Militärexperten entlarven diese Mär, denn tatsächlich hat eine russische KH-101-Rakete die Sprengkraft, mitnichten eine Abwehrrakete!

Wohin die Reise geht, verdeutlicht auch dieser Artikel von Correctiv, der sich mit Bling-Bling-Professoren aus Aachen beschäftigt. Korruption aus dem Reich der Mitte verteilt dessen gezielte Absichten weltumspannend, um somit den Weg zur Weltherrschaft zu ebnen! Die Menschheit wäre somit sehr gut beraten, endlich die Augen zu öffnen und gezielt zu handeln, bevor es zu spät ist!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Sagt nein, nicht nur zum Schein

Bild von Mateus Velho Paka auf Pixabay

Was ist bloß los in aller Welt?
Es regiert weiterhin das Geld.
Egal wer wie wo wählt,
die Demokratie am Ende fehlt.

Wollen wir das echt zulassen,
ständig furchtlos andere hassen,
per Übermaß im Wohlstand prassen,
der Mob bereits lauert in Straßen?

Faschismus längst auf Wegen,
kaum Widerstand will sich regen,
es hilft kein christlicher Segen,
wenn Mafiosi Politiker hinwegfegen.

Nichts gelernt aus der Geschichte,
wer anmahnt, ob direkt oder per Gedichte,
stets Gewalt übernimmt im faden Lichte,
ihre Losung lautet: Freiheit vernichte!

Drum sagt nicht nur zum Schein nein,
sondern laßt endlich in eure Köpfe rein:
Diese Entwicklung darf nimmer sein,
weder geheim noch allgemein!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Julian Assange endlich frei

Bild von Caitlin Johnstone auf Pixabay

Doch die Pressefreiheit steht auf dem Spiel

Dürfen wir tatsächlich auftatmen, ein jahrelanges Martyrium neigt sich schließlich zu einem guten Ende, weil Julian Assange freikommt? Letztendlich dürfen wir, nur der Preis selbst ist äußerst fragwürdig, weil der Wikileaks-Gründer viel zu lang hat leiden müssen. Das scheinen die USA nicht nur hauptsächlich zu verantworten, sie nötigen diesen auch zu diesem fragwürdigen Deal.

Nach zwölfjährigen Haftbedingungen, sieben in in der ecuadorianischen Botschaft in London sowie fünf Jahre im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, hat zum großen Teil auch dessen tragischer Gesundheitszustand mit dazu beigetragen, daß er jetzt endlich zu seiner Familie in Australien zurückkehren darf.

Krieg gegen Journalismus dürfen wir dabei nicht außer acht lassen

Die Essenz dieses dramatischen Falls beinhaltet äußerst haarscharf den Angriff staatlicher Macht gegen die Pressefreiheit, was im Besonderen ausgerechnet die USA als Sinnbild demokratischer Freiheit nicht nur in Frage stellen, sondern darüber hinaus einen Präsidenzfall schaffen wollte während der jahrelangen Drohkulisse wider Julian Assange.

Insofern muß das Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange alles andere als fair bezeichnet werden, letztendlich sind gar die USA die eigentlichen Sieger in jenem fragwürdigen Rechtsstreit mit dem nunmehr ausgehandelten Deal. Der Wikileaks-Gründer bekennt sich schuldig, kommt frei, alle zukünftgen Whistleblower müssen damit rechnen, mit derselben Konsequenz geahndet, verfolgt und bestraft zu werden! In einem Krieg gibt es sowieso stets Verlierer, hierbei trifft es halt explizit den Journalismus, die Bedenken von Reporter ohne Grenzen waren insofern völlig berechtigt.

Exemplarisch für politische Gefangene

Nämlich der Preis, den auch Julian Assange zahlen mußte, sein Leben selbst in Gefahr war, auch wenn es sogar Kommentatoren gibt, die behaupten, dieses Schicksal gar vom eigenen Starrsinn und der Weigerung zu tun habe, sich einem rechtsstaatlichen Verfahren zu stellen, unfaßbar! Das wundert aber mitnichten bei jener Zeitung.

Beurteilen wir lieber umfassender die Fakten, Julian Assange hat jetzt zumindest die Gelegenheit, sich von seinem zweifelsfreien Martyrium zu erholen. Möge er mit seiner Familie im trauten Kreise neue Kräfte schöpfen, möglichst beratend Nachfolgern zur Seite stehen können, damit diese nicht in eine solche Falle tappen. Ausschließen läßt sich das nie gänzlich, solange gewisse Mächte ihre Finger im Spiel haben, erst recht nicht, falls der Blonde Dolle im Weißen Haus zurückkehren sollte.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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