Jede Zukunft hat ihre berechtigte Entwicklung

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Kein Dilemma, welches ungelöst verbleibt

Eine Welle der Reizüberflutung verbreitete sich allgegenwärtig, ließ manche resignieren, während andere wiederum sich veranlaßt sahen, erst recht äußerst vehement aktiv zu werden. Doch erreichten jene auch wirklich die erwünschten Ergebnisse, ein zutiefst starkes Verlangen nach Aufklärung zu befriedigen? Wer weiß.

Fest stand, daß Faktor Zeit eine unüberwindbare Hürde wohl darstellte, gegen die kaum jemand gefeit war, außer daß ein jeder endlich einsah, diese als menschengemachte Indoktrination zu betrachten. Eine ständige Bedrohung ohnehin im Raume stand, weil Homo sapiens nie verinnerlicht hatte, inwieweit ein friedfertiges Zusammenleben möglich.

Aber an welcher Nahtstelle befanden sich nunmehr die Zweifelnden, die dennoch Hoffnung schöpften? Sollte es ihnen trotz aller Widrigkeiten gelungen sein, Wege aus den Krisen nicht nur zu erdenken, sondern darüber hinaus nachhaltig sie für immer zu beenden? Es sah tatsächlich so aus.

Hatten noch Jahre zuvor kluge Geister von einem entstehenden Paradigmenwechsel berichtet, vollzog er sich fast im Stillen und doch sehr offensichtlich, um den Menschen nicht nur die Augen zu öffnen. Gezieltes Handeln veranlaßte anfänglich entsprechend gut organsisierten Widerstand, die Mächtigen wirkungsvoll und sehr offensichtlich bloßzustellen, sie dadurch letztlich zu entthronen, was zu spürbar schnellen Erleichterungen führte, besonders bei den Ärmsten der Armen, denen völlig unbürokratisch direkt geholfen wurde.

Eine Welt ohne materielles Verlangen, in der nicht der Habitus zählte, aber viel eher ein sich auslebendes Sein im Sinne aller, eine irrationale Wunschvorstellung, die paradiesische Träume erwecken sollte? Keineswegs. Endlich gelang der Menschheit die entscheidende Wende, die bis dort alles jemals Dagewesene in Frage stellte, – außer jenen uralten Zeiten, die im Verborgenen sich nicht gänzlich beweisen ließen, was die historischen Abläufe anbelangte.

Wer weiß schon, was solche Zeilen bewirken mögen, in denen wir vorgreifen in eine Zukunft, die uns erwarten wird, egal ob kriegerische Gesellen meinen, sie müßten erneut die Waffen sprechen lassen mit unfaßbar zerstörerischer Kraft, die gar nahezu fast alles Leben auszulöschen vermag. Dennoch Geist erhalten bleibt, um sich neu zu orientieren – und so schließt sich der Kreis einer längst vorhergesagten Wirklichkeit.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Hinweg ihr Putinisten

Diktatoren
werden nicht geboren,
sie seien auserkoren,
zu verdienen ihre Sporen,
dabei Menschlichkeit verloren,
Hauptsache herbeigeschworen,
wer widerspricht, baumelt vor Toren,
ob Junge oder Senioren,
qualvoll tief im Osten erfroren,
Gewißheit sichtbar auf Monitoren,
textlich verbessert durch Lektoren,
ratlos Moderatoren und Autoren,
wir kennen aber alle Faktoren,
Putin nicht gewähren zu lassen
in seinem Hassen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Kommunikationsdilettanten

Wie schwach ihr seid, ihr Querulanten,
euer Auftreten als Herde Elefanten,
die euch als gewichtige Masse
Platz verschaffen soll auf der Straße,
ist nichts anderes, als ein Versuch
zu entkommen dem Fluch
der vollkommenen Nutzlosigkeit
eurer schnoddrigen Blasiertheit.

Wie schwach ihr seid, ihr Querulanten,
ihr opferwilligen Simulanten,
wer Freiheit mit Diktatur gleichsetzt,
wen humanistische Gedanken entsetzt,
der will keine soziale Gesellschaft,
der lechzt nach gehorsamer Sippschaft,
wer sich Angst und Gewalt verschworen,
der hat den Weg des Friedens längst verloren.

Wie schwach ihr seid, ihr Querulanten,
oder auch Kommunikationsdilettanten,
die einzige Sache, die ihr versteht,
wie man Wissen in Blödheit verdreht,
in eurer Zukunft braucht man keine Klugen,
nur genügend, die dumm aus der Wäsche lugen,
wer das geistige Vermögen degeneriert,
ein Schwächling ist, kapiert.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trotz Wetterextreme ein weiter so?

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Es geht ans Eingemachte

Was muß denn noch alles geschehen, bis auch der Letzte begreift, daß wir keine vorübergehenden Extremwetterlagen haben? Dabei stets die lapidaren Ausreden formuliert werden, es hätte schon immer hin und wieder solche Naturereignisse gegeben. Mensch in seiner schlichtweg simplen gestrickten Art, Gott und wer weiß noch für solch Geschehen verantwortlich zu machen, statt sich selbst zu hinterfragen, wessen Anteil er daran hat!

Wetterextreme bestätigen den Klimawandel, lautete die Überschrift vom 02. August 2018. Kurz danach wurde Greta Thunberg aktiv, startete ihren Schulstreik fürs Klima, der Beginn zur Entwicklung, die schließlich in Fridays For Future mündete. Heute eine weltweite Bewegung, die absolut notwendig ist angesichts der Ignoranz von politisch Verantwortlichen.

Apokalyptische Prognosen längst im Anmarsch

Tragisch genug die weltweiten Kriege. Doch die Menschheit hat noch andere Untaten im Gepäck. Den Klimawandel ignorieren, Wetterextreme einfach hinzunehmen. Doch damit kann es mitnichten getan sein, unser Wissen über deutliche Zusammenhänge läßt sich nicht wegdenken, sondern bedarf gezielter Korrekturen, wollen wir nicht eine millionenfache Opferzahl hinnehmen.

Isabelle Buckow hat für Greenpeace anschaulich in ihrem Artilel Extremwetter – Wetterextreme die drohenden Szenarien zusammengefaßt, die auf uns zukommen, heute schon dramatische Wirklichkeit sind. Dabei zeigt sich einmal mehr, was Mensch trotz Appellen des Klimarates weiterhin versäumt, um wenigstens Schadensbegrenzung einzuleiten.

Jahrzehntelange Warnungen einfach ignoriert

Letztendlich wurde seit Jahrzehnten vor diesen Ereignissen gewarnt, nicht nur von der Wissenschaft. Es waren auch die Hopi oder der Seher Edgar Cayce, die dies prophezeiten. Das wurde als Humbug abgetan, jedoch hat die Wirklichkeit uns längst eingeholt, so daß jene Aussagen leider in Gänze zutreffen.

Insofern kann man die jüngsten Aktionen nur unterstützen, den Aufstand der letzten Generation als folgerichtig werten. Eine Fortsetzung halbherziger Politik bedeutet wesentlich mehr Opfer, deshalb sind Proteste dringender denn je.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Milchkaffee und Zwiebelsuppe

Die Auswahl war riesig,
sie fror in sich hinein
vor diesen Angeboten,
es gab keine Entscheidung,
wenn ihr kalt.

Hunger schreit nach Wärme,
einen Milchkaffee, bitte,
Stühle sind noch frei,
schattenlose Erinnerungen
die vielen Stimmen hier.

Kalt gerührte Zwiebelsuppe
läßt sich prima schlürfen,
die Melodie verteilt sich weit,
Erfolg wärmt ihr Lächeln,
beim Stückchen zerkau’n.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Dieser Zweck heiligt solch Mittel

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Nur recht und billig
jedes Argument,
um Krieg zu beginnen,
sei es aus Schwäche,
Stärke oder inszeniert.

Hauptsache wir sind willig,
auf sicherem Fundament
für jede zu bezahlende Zeche,
egal von wem definiert.

Politik reagiert meist zu spät,
Vertrauen dadurch geht verloren,
Geschichte verharrt in Ohnmacht,
während zu viele sterben.

Am Ende manch Mensch fleht,
obendrein genügend wird geboren,
damit es in Zukunft erneut kracht,
welch unsinniges Verderben!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Grünes EU-Label für Kernenergie hochbrisant

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Das deutsche Nein erwartungsgemäß ignoriert

Die deutsche Politik etwa in einer Pattsituation? Schließlich hat die EU-Kommission entgegen der festen Meinung der deutschen Regierung ein Öko-Label für Kernenergie und Erdgas beschlossen. Bei letzterem hätte die Mannschaft von Olaf Scholz noch kompromißbereit eine Weile lang zustimmen können. Hingegen war der endgültige Ausstieg aus der Atomkraft längst vollzogen, ein Wiedereinstieg stand somit nicht zur Debatte.

Nunmehr glaubt die EU also, sie könne mit den neuen Klima-Siegeln bis 2050 klimaneutral werden. Welch fataler Trugschluß! Schon die beiden Super-GAUs von Tschernobyl und Fukushima vergessen, verdrängt? Daß die EU-Taxonomie von Beginn an ein großer Bluff sei, sollte jedem klar gewesen sein, der noch halbwegs kritisch die Sachlage durchschaut, erst recht mit jener Ignoranz seitens Ursula von der Leyen. Parallelen zu Günther Oettinger lassen sich nicht wegdenken, der schließlich neun Jahre sich in der EU-Kommission tummelte.

Eine Mehrheit zur Klage gegen die neuen Regeln eher unwahrscheinlich

Zumal wenigstens 20 Mitgliedsstaaten sich einig sein oder aber im Europaparlament über eine absolute Mehrheit verfügen müßten. Das trifft wohl eher mitnichten zu. Frankreich macht sich obendrein stark, verfolgt erneut den längst vollzogenen Weg der Atomenergienutzung, glaubt jetzt erst recht, aufs richtige Pferd zu setzen.

Wie schnell sich doch Meinungen ändern können bei geringsten Anlässen. Obwohl gerade die Klima-Krise uns alle doch zugenüge die Augen öffnen sollte, wesentlich genauer abzuwägen, hinzuschauen und vor allem auf die Warnungen der Wissenschaft zu hören. Wohl gemerkt, nicht auf diejenigen, die nur das große Geld wittern, ohne Rücksicht auf Gefahren oder Verluste.

Finnisches Atom-Müllendlager „Onkalo“ der rettende Anker?

Angeblich sollen diese Tunnel das größte Kernkraft-Problem lösen. Die finnische Firma Posiva protzt mit der Behauptung, „sie hätte eine Lösung, die ein Beispiel für die ganze Welt sei“. Davon kann keine Rede sein bei genauerer Betrachtung. Wer mit verkehrten Daten hantiert, obendrein gewisse Risiken ausschließt, muß sich die Kritik gefallen lassen, tatsächlich eher unseriös aufzuwarten.

Das scheint aber die EU nicht in Betracht gezogen zu haben, sondern ließ sich ganz offensichtlich blenden. Wer dermaßen blauäugig mal wieder auf die Versprechen von bestimmten Wirtschaftsinteressen hereinfällt, der hat noch nicht kapiert, was Sache ist. Es geht um Sicherheit, um das Wohl aller und eben nicht einiger Weniger, die sich schlichweg nur die Taschen vollstopfen wollen!

Wenigtens hat die Nuklearindustrie erste Bedenken, äußert sich skeptisch, weil sie Angst vor eventuellen Kosten habe, die sowieso eben nicht abschätzbar seien. Am besten, das ganze Projekt der AKW-Nutzung bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen, schließlich gibt es genügend Herausforderungen, tatsächlich klimaneutral zu agieren mithilfe erneuerbarer Energien ohne jene Risiken.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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