Weltpolitik: Russlands Schlüsselrolle nimmt schärfere Konturen an


flickr.com/ Metropolico.org/ (CC BY-SA 2.0)

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American Way of Life als komplette Pleite zu entlarven

Die einen haben es schon lange gewußt, die anderen wollten es einfach nie wahrhaben, dazwischen all jene, die ohnehin ahnungslos gern das konsumieren, was der Ami ihnen vorsetzt. Welch simple Formel für ein eigentlich kompliziertes Geschäftsmodell, welches letztlich die Weltpolitik bestimmt. Diese hängt am Tropfhahn eines gezielt eingesetzten Geldflußes, nach dem sich nahezu alle richten.

Doch halt, da glimmt trotziger Widerstand im Reich des Bösen auf, wie ein Herr G.W. Bush einst vermeldete, wobei bis heute diese hegemoniale Staatsmacht es nicht verhindern konnte, daß manche Infos zu einigen Menschen im Goldenen Westen gelangten trotz NSA und Co. oder dank Herrn Snowden und Wikileaks-Mitgründer Julian Assange, die somit erheblich mit dazu beitrugen, den American Way of Life als komplette Pleite zu entlarven.

Münchner Sicherheitskonferenz eine von vielen politischen Showacts

Die jetzt vom 12. bis 14. Februar geplant stattfindende 52. Münchner Sicherheitskonferenz darf man in etwa getrost als eine von vielen politischen Showacts betrachten? Man darf nicht nur, man muß sogar! Warum? Kein geringerer als Willy Wimmer, der ehemalige Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von 1994 bis 2000, der längst oftmals von vielen einstmaligen Politikern inzwischen verpönt ist, weil er Klartext spricht, eben nicht blindlings nach der US-amerikanischen Pfeife tanzt, für verschiedene Redaktionen arbeitet, beschreibt im Sputniknews-Artikel ziemlich deutlich, wieso Putin dieser Sicherheitskonferenz besser die kalte Schulter zeigen möge.

Dabei listet er ganz offenkundige Versäumnisse des US-Westens auf, eine wirklich friedliche Koexistenz anzustreben. In Wirklichkeit legt doch gerade die BRD es darauf an, den Weltfrieden mittels ihrer Haltung ernsthaft weiterhin zu gefährden, denken wir an den Ukraine-Krieg oder jetzt den herzhaft beschlossenen Bundeswehr-Einsatz im Syrienkrieg. Schon tönen die Mainstream-Medien, soll Putin sich in München erklären. Soll er tatsächlich, obwohl doch gerade die USA sich besonders aggressiv hervortun?

Russlands gemäßigt friedlicher Kurs im Widerspruch zum US-amerikanischen

Die USA offenbaren eine weltpolitische Drohkulisse par excellance, obendrein völlig ungeniert, wie auch Irina Jarowaja, Chefin des Sicherheitsausschußes der russischen Staatsduma, in Hinblick zur humanitären Katastrophe in Europa bemerkte. Darüberhinaus scheinen die Amerikaner keine Bemühungen anzustreben, für weltpolitische Entspannung zu sorgen im Gegensatz zu Putins Politik. Der russische Präsident betonte seine Absicht, sogar mit den USA und Europa zu kooperieren.

Skepsis sollte trotzdem unbedingt greifen, ob solcher Schlüsselpositionen wie die des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Herrn Wolfgang Ischinger, seit 2008 von Frau Merkel einberufen, der zwar fleißig in seiner Diplomatenrolle an etlichen Friedensbemühungen beteiligt war, für eine nuklearfreie Welt eintritt, andererseits als Bilderberger-Teilnehmer, Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke neben vielen anderen politischen Mitgliedschaften mit Sicherheit die aggressive Haltung dieser USA mitträgt.

Der französische Politiker Edgar Faure äußerte mal so zutreffend:

„Die Weltpolitik ist kein Klub, aus dem man nach Belieben austreten kann.“

Ihr

Lotar Martin Kamm

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