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Obamas letzte Rede zur Nation entlarvt den Hegemon
Ernsthaft Geschichtsbewußte, frei von jedweder Beeinflußung, können gar nicht anders, als akribisch genau gen USA schielen mit dem Wissen, daß sie nur eines vermögen: die Welt per Tyrannei ins Elend zu stürzen. Das Wahlkampffieber bestätigt ihr Weltmachtgehabe, Obamas letzte Rede zur Nation entlarvt den Hegemon.
Wer mag ihm trotzen? Mitten im Herzen Europas wäre da ein Staat, der dies durchaus könnte, wenn er denn wollte. Doch halt, die BRD hat sich zur Vasallentreue verpflichtet als besetztes Land, weil dieser Schachzug seitens der Siegermächte, die explizit von den USA gesteuert entsprechend handeln, instruiert wurde. Nur eine Nation bietet ihnen die Stirn: die heutige Russische Föderation, wobei günstigerweise Wladimir Putin die Geschicke des Landes lenkt. Man möchte sich lieber nicht vorstellen, was wäre, falls ein anderer an der Spitze stünde, denken wir z.B. an „Schnapsnase“ Boris Jelzin.
Kein Frieden in Sicht – die USA provozieren stets Kriege
Im Gegensatz zu Putins friedlichen Ambitionen ziehen diese USA den Weg der Kriege vor, wie ein jeder weiß, der mal einen kritischen Blick in die Vergangenheit bis hinein in die Gegenwart riskiert. Während früher es eher linke Genossen waren, die in diesen USA einen brutalen Gegner sahen, historisch mittels der Kommunismus-Hysterie hervorgerufen, verebben deren Stimmen zusehends, halten sich manche gar bedeckt. Angst vor Repressalien, ein „Fortschwimmen gewisser Felle“ ihr Handeln beflügelt?
Umso erfreulicher, wenn auch noch in Südamerika der Widerstand anhält, den USA nicht mehr willenlos zu folgen, wie man beim bolivianischen Staatspräsidenten Evo Morales in einem Interview verfolgen kann. Doch genau jene Politik, die dieser berechtigt anprangert, verteitigte Barack Obama in seiner letzten Rede zur Nation. Er spielt die Arbeitslosigkeit im Lande herunter, in dem er eine Automatisierung und Digitalisierung dafür verantwortlich macht sowie die Globalisierung. Letztere wohl eine Aufforderung das baldige TTIP erst recht durchzusetzen? In Wirklichkeit profitiert dabei ausschließlich die Wirtschaft selbst, die arbeitende Bevölkerung hat sich ihr zu fügen, somit Pech gehabt. Exakt jenes Vorgehen darf man daher weltweit beobachten, alles richtet sich nach den US-amerikanischen Vorgaben.
Wer für neue Energien wirbt, der braucht entsprechende Rohstoffe. Die holt man sich mal ganz simpel in der Welt. Und wer den Amis ihr „Spielzeug“ nicht gibt, hat das Nachsehen und sei es per Waffengewalt, initiiert mittels Konflikten in den entsprechenden Ländern. Stets läuft dasselbe Muster ab, während die Welt nahezu ohnmächtig sie gewähren läßt.
Stoppt diesen Hegemon möglicht schnell und zielsicher
Das ist die Herausforderung Europas und für den Rest der Welt. Verpassen wir dies, die USA fragen nicht, sondern handeln nach dem Prinzip des Notwehr-Gesetzes: Shoot First, Ask Later. Genau jene Einstellung beflügelt diese Nation, sich weltweit so zu gebärden, sich das Recht herauszunehmen, die Welt zu vereinnahmen. Parallelen zu Eroberungszeiten, wo ganze Indianerstämme niedergeschossen wurden, sind keinesfalls zufällig.
Stoppen wir diesen Hegemon. Die Mittel dafür sind reichlich vorhanden, der Willen aber noch weit entfernt, da zu viele nicht den Mut besitzen, sich zusammen zu tun. Erst wenn diese Unentschlossenheit weicht und die Erkenntnis sich durchsetzt, daß wir genau deshalb wachsam handeln müssen, kann die Befreiung der Welt von dieser US-amerikanischen Expansionspolitik beginnen.
Ihr
Lotar Martin Kamm