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Das Ende friedlichen Zusammenlebens
Radikale Lösungen folgen stets nach einer Vielzahl von Vorkommnissen, die unerträglich etliche Bürger verunsichern, in berechtige Wut versetzen, ihnen nahelegen, endlich schnell daher zu handeln. In etwa manchmal zu überstürzt, weil die Zeit eilt? Kaum mehr Raum vorhanden, mit Bedacht wohlüberlegt abwägend sämtliche Argumente auslotend einzubringen? Mensch reagiert dann eher reflexartig, was man ihm nicht unbedingt verübeln mag.
Klingt wahrlich ziemlich abstrakt, weil noch kein reales Beispiel angeführt. Nehmen wir mal das Geschehen um eines der bewegendsten Themen, die uns im Moment beschäftigen: die sogenannten Flüchtlingsströme gen BRD. Asylsuchende, Einwanderer, Flüchtlinge – drei Begriffe, die oftmals sich überschneiden, nicht immer sauber getrennt werden können. Ein Flüchtling, der Asyl sucht, ist ein Einwanderer? Welch verlockende Kombination aller drei Begriffe und dennoch faktisch möglich. Andererseits gibt es noch die vierte, erweiterte Variante, die des Wirtschaftsflüchtlings. In vielen Kreisen ein Schmarotzer, ein krimineller Eindringling, der rücksichtslos das Elend anderer für sich ausnutzt.
Kann man es ihm wirklich verdenken? Wo beginnt der Betrug, sich einfach aus seinem Heimatland hinauszuschleichen und das El Dorado BRD aufzusuchen, um dort auf Arbeit und soziale Absicherung zu hoffen? Einem Deutschen selbst den Platz dermaßen dreist zu nehmen? Hätten alle Deutsche mehr oder weniger einen festen Arbeitsplatz, würde man jenem Wirtschaftsflüchtling mit demselben Haß begegnen?
Was geschieht da vor unser aller Augen, wenn wie auf Kommando, übrigens ganz typisch für alle Flashmobs, ein “el-taharush el-gensi” nonchalant mitten in Europa tobt, für einen berechtigten Aufschrei sorgt, das Fundament eines friedlichen Zusammenlebens erheblich erschüttert, so daß erst Bürgerwehren sich formieren, weil die Polizei restlos überfordert, obendrein von der Politik allein gelassen wird? Knallharte Absicht, äußerst gezielt hier losgetreten, um ein gesellschaftliches Miteinander empfindlich zu stören, auf diese Weise extremistische Kräfte freizusetzen, vorschnelle Lösungen zu beschließen. Der Kreis schließt sich, Ziel erreicht: das Ende des friedfertigen Humanismus, das Aufstoßen einer Tür, die schon einen zu großen Spalt geöffnet war. Dahinter gähnende Gewalt, einem Höllentor gleich, Mensch sich verlierend in seinen Haßorgien.
Zu düster für Sie? Vielleicht auch nur eine Vorahnung dessen, was uns alle erwartet, wenn wir nicht rechtzeitig endlich aufwachen, all denen das Handwerk legen, die genau für solche Szenarien sorgen. Das bedingt, aber auch die Cleverness und tiefe Überzeugung, selbstverständlich Menschenrechte nicht aufzugeben und einzutauschen für ein Klima der Angst und Totalüberwachung. Warum? Weil dies exakt die Instrumente sind, die jedwede Diktatur gerne für sich beansprucht, um eigene Ziele durchzusetzen. Seien wir jetzt erst recht äußert wachsam!
Ihr
Lotar Martin Kamm
Ja wir müssen uns zusammen schliessen hier zum Beispiel: http://www.vision-d.org
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