Tief im Herzgraben


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Glasige Augen
schweifen mein Gesicht.
Sie steht hinter dem Fenster,
denkt, ich seh sie nicht.
Diese wässrigen Seelentüren
muß man nicht sehen,
sie sind zu spüren, zu fühlen,
selbst wenn Wände dazwischen stehen.

Schlieren bedecken
die nasse Scheibe.
Wasser läuft herab,
egal wie oft ich reibe.
Die Trauer
versenkt ihren Blick
tief in den Herzgraben,
mutig sehe ich zurück.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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1 Response to Tief im Herzgraben

  1. Ich kann deine Sehnsucht, wenn du sie damit ausdrücken willst, gut nachempfinden. Du hast es sehr schön in Worte umgesetzt, einfühlsam und nachdenklich.
    Viele grüße

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